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Bilder des Urbanen
die Repräsentation der Großstadt und ihrer Räume im zeitgenössischen Dokumentarfilm
Eve Schiefer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christian Schulte
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.11458
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30246.93708.888763-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der aktuelle visuelle Schauplatz, in dem sich vielfältige Veränderungsprozesse abspielen, verlangt ständig nach neuen kritischen Reflexionen. Bilder haben die Funktion Neues, ob politische Umbrüche oder neue kreative Ideen, in unsere Gesellschaft einzuleiten. Daher ist es in Zeiten wie diesen, von besonderer Bedeutung sich mit visuellen Medien, wie dem Film, zu beschäftigen. Großstädte haben sich zu unüberschaubaren Räumen ausgedehnt. In ihnen wird, Prognosen zufolge, schon sehr bald die Hälfte der Menschheit leben. DokumentarfilmemacherInnen haben diese exorbitanten Veränderungen in den Städten seit der „Moderne“ erfasst und als Thema häufig ins Zentrum ihrer filmischen Auseinandersetzungen gestellt. Der Dokumentarfilm ist gewissermaßen eine Malerei der Zeit. Seine „lebendigen Bilder“ sind zum „Display“ verschiedener sozialer Räume auf der ganzen Welt geworden. Er ist Bote und Vermittler von Wissen und Informationen und steht selbst an einer Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Für die wenigen ForscherInnen, die sich mit der wissenschaftlich noch recht unterschätzten Stadt-Film-Beziehung beschäftigen, nimmt das dokumentarische Genre eine besondere Stellung ein. Durch den Dokumentarfilm lassen sich neue Sichtweisen hervorbringen, das sonst oft Ausgeblendete wird sichtbar, und neue Formen der Stadtwahrnehmung eröffnen sich, die aber durch die subjektiven kulturellen Praxen der FilmemacherInnen wiederum nach einem kritischen Umgang verlangen. Nach einer vielfältigen Auseinandersetzung mit Raum- und Stadttheorien, vor allem aus der Anthropologie, sowie Film- und Medienkonzepten, ist das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit, Bilder der heutigen urbanen Räume der Welt, anhand der Analyse von zwei Dokumentarfilmen, und zwar Megacities von Michael Glawogger und Sans Soleil von Chris Marker, zu untersuchen und zu interpretieren. Die Arbeit verbindet verschiedene Ansätze, Theorien und Blickwinkel und zeichnet sich somit durch eine interdisziplinäre Herangehensweise aus.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
theory of space city documentary
Schlagwörter
(Deutsch)
Raumtheorie Stadtforschung Dokumentarfilm
Autor*innen
Eve Schiefer
Haupttitel (Deutsch)
Bilder des Urbanen
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Repräsentation der Großstadt und ihrer Räume im zeitgenössischen Dokumentarfilm
Paralleltitel (Englisch)
Urban images ; the representation of the city and its spaces in contemporary documentary film
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
145 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Schulte
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.02 Philosophie und Theorie der Sozialwissenschaften ,
73 Ethnologie > 73.02 Philosophie und Theorie der Ethnologie
AC Nummer
AC08324262
Utheses ID
10341
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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