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Firmung im Kontext von Jugendpastoral
Firmvorbereitungsmodelle im Vergleich
Theresa-Maria Lichtenegger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Johann Pock
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29795.70048.788170-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Inhaltlich gliedert sich meine Arbeit in drei Teile. In der theologischen Hinführung, soll ein Überblick über die Entwicklung des Sakraments der Firmung gegeben werden. Ausgehend von frühchristlicher Zeit folgt ein Abriss des weiteren geschichtlichen Verlaufs, das heißt konkret Firmung als Initiationssakrament, neben Taufe und Eucharistie. Die Trennung von der Taufspendung hat auch praktische Veränderungen hervorgerufen. So wurde die Frage des Firmalters des Öfteren diskutiert und den Bestimmungen angepasst. Ausgehend vom Firmalter beschäftigt sich der zweite Teil mit der Jugend – zum Einen in Hinsicht auf die pastorale Tätigkeit, zum Anderen werden Jugendwertestudien genauer in den Blick genommen. Die Werte der Jugendlichen sind einem ständigen Wandel unterworfen. Die teilweise sehr instabilen Lebenssituationen der jungen Menschen, führen zu einem vermehrten Bedürfnis nach Freundschaft, Familie und Beziehung. An diesem Punkt kann Jugendpastoral ansetzen. Wie innerhalb von Pfarren mit diesen soziologischen Strukturen umgegangen wird bzw. die Frage, ob diese überhaupt mitbedacht werden, ist Inhalt des dritten Teils. Firmvorbereitungsmodelle von verschiedenen Pfarren werden näher in den Blick genommen und hinsichtlich ihrer Praxis untersucht. Dafür haben sich vier Firmverantwortliche bereit erklärt, ihr Modell für diese Arbeit einsichtig zu machen. Als erstes Modell habe ich jenes aus meiner Heimatpfarre angeführt: ein „Workshopmodell“, das den Firmlingen einen größeren Spielraum an freier Gestaltung der Vorbereitungszeit bietet. Die Pfarre Eberschwang in der Diözese Linz hat jahrelang die Jugendlichen erst im Alter von 17 Jahren gefirmt. Die Firmvorbereitung hatte sich dem anzupassen und ist meines Erachtens gut gelungen. Neben den differenzierten Modellen der Vorbereitung gibt es immer noch Gruppenstunden – hierfür habe ich Kontakt mit der Firmverantwortlichen der Pfarre Vitis aufgenommen. Innerhalb von drei Tagen werden in der Pfarre Zeillern die Jugendlichen auf die Firmung vorbereitet. Während dieser Tage spielt das Gemeinschaftserleben, angelehnt an die Koinonia, einen der vier Grundvollzüge der Kirche, eine große Rolle. Abschließend habe ich ein ähnliches Modell zu der Pfarre Horn gefunden, das sich aber dennoch davon unterscheidet. Die Katechese ist in diesem Modell stärker eingebunden, und zwar in Form von Gruppenstunden, bei dem zusätzlich soziales Engagement in Form von frei wählbaren Workshops gefragt ist. Neben dem Vorstellen der verschiedenen Modelle habe ich ebenfalls den Versuch unternommen, Vor- und Nachteile der Firmvorbereitungen herauszuarbeiten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Firmung - eine theologische Hinführung Jugendpastoral und Jugendwertestudien fünf verschiedene Firmvorbereitungsmodelle
Autor*innen
Theresa-Maria Lichtenegger
Haupttitel (Deutsch)
Firmung im Kontext von Jugendpastoral
Hauptuntertitel (Deutsch)
Firmvorbereitungsmodelle im Vergleich
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
96 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Pock
Klassifikation
11 Theologie > 11.79 Praktische Theologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08561057
Utheses ID
11324
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
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