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Biobanks in practice
a comparative perspective
Michaela Mayrhofer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*innen
Herbert Gottweis ,
Jean-Paul Gaudillière
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30403.45818.176962-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit dem Ende der 1990er Jahre wurden Biobanken zu einem zentralen Thema für die Lebenswissenschaften und die Biotechnologien, besonders dank der Möglichkeiten der Informatik. Gleichzeitig ist das Biobanken Konzept weit entfernt etwas Neues zu sein. Die Bedeutung von Biobanken jedoch ist neu, insofern als biologische Proben und Daten, wie sie eben in Biobanken gesammelt werden, nicht länger als Material angesehen werden, sondern als „biologische Ressourcen“ (OCDE 1999: 11). Mit dieser Doktorarbeit präsentiere ich die Studie der Praktiken von drei französischen Biobanken im Vergleich. Diese sind: die Genethon DNA und Zell Bank, die Biobank von Picardie und die Tumor Bank des Saint-Louis Spitals. Ziel der Studie war es zu erklären wie die Praktiken von Biobanken (durch Valorisierung, Standardisierung, Governance und Regulierung) eine solche Bedeutung erlangten. Die methodologische Orientierung dieser Arbeit basierte auf „Grounded Theory“ Clarke 2005 ; Glaser and Strauss 1967) und zog verschiedene Quellen (wie beispielsweise Dokumente, Protokolle und Interviews) zur Sicherung der Aussagekraft heran. Um die neue Bedeutung von Biobanken entsprechend zu studieren, war mein Forschungsansatz geleitet von der Überzeugung, dass die Forscherin sich auf die „Innenansichten“ konzentrieren muss. Aus diesem Grund studierte ich über einen ausgedehnten Zeitraum die Praktiken der Biobanker indem ich an deren Besprechungen teilnahm und deren tägliche Routinen mit verfolgte. Diese Doktorarbeit stellt das Ergebnis meiner Studien dar.
Abstract
(Englisch)
Since the end of the 1990s, biobanks have become a major issue for the live-sciences and the biotechnologies, especially due to the possibilities of informatics. At the same time, the concept of biobanks is far from being something new. Their significance, however, is indeed new, in the sense that the biological specimens and associated data collected in biobanks are no longer considered as material, but as ‘biological resources’ (OCDE 1999: 11). In this thesis, I present the study of the practices of three French biobanks in a comparative manner: namely, the Généthon DNA and Cell Bank, the Biobank of Picardy, and the Tumour Bank of the Saint-Louis Hospital. The objective was to explore how the practices of biobanks (through valorisation, standardisation, governance, and regulation) gained such significance. The methodological orientation of this thesis was based on ‘grounded theory’ (Clarke 2005 ; Glaser and Strauss 1967) and used multiple sources of evidence (such as documents, protocols, and interviews) to ensure construct validity. In order to study the new significance of biobanks in an appropriate way, my approach was based on the conviction that the researcher has to focus on the ‘inside’ accounts. Therefore, I have studied during a considerable amount of time, the practices of biobankers in attending their meetings and participating at their daily routines. This thesis presents the results of this study.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
biobank practices grounded theory three case study approach governance regulation France
Schlagwörter
(Deutsch)
Biobank Praktiken Grounded Theory Fallstudienansatz Governance Regulierung Frankreich
Autor*innen
Michaela Mayrhofer
Haupttitel (Englisch)
Biobanks in practice
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative perspective
Paralleltitel (Deutsch)
Biobanken und ihre Praktiken ; ein komparativer Ansatz
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
346 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Ulrike Felt ,
Herbert Gottweis
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.65 Frankreich ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.03 Methoden, Techniken und Organisation der sozialwissenschaftlichen Forschung ,
89 Politologie > 89.39 Politische Systeme: Sonstiges
AC Nummer
AC08386605
Utheses ID
11404
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1