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Zerstörung als Chance?
städtebauliche Konzepte, Leitlinien und Projekte in Wien ; 1945-58
Marcus Denk
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Eigner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.234
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29503.22329.642063-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wie die Folgejahre vorhergehender Zäsuren, so hatte auch die Zeit nach 1945 einen deutlichen Einfluss auf die bauliche Struktur der Stadt. Durch Zerstörungen und Wiederaufbau wurde der ständige Prozess der Veränderung, in der sich die Stadt befindet, beschleunigt. In dieser Phase zwischen 1945 und 1958 dominierte eine primäre Orientierung an quantitativen und zweckgerechten Kriterien. Nach der Zäsur war die Gestaltung der neuen Umgebung, in der sich heute diese Kriterien ausmachen lassen, zentrales Thema der Städtebauer. Das bauliche, aber auch das politische Umfeld änderte sich nach der Zäsur: Wie Berlin war Wien in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Von dieser Teilung rührten viele Koordinations- und Verwaltungsprobleme her; auch die Abstimmung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus gestaltete sich problematisch. Hinzu kam der beherrschende Faktor „Mangel“, der wesentlich zu der Kluft beitrug, die sich zwischen Planungen und tatsächlichen Möglichkeiten zur Realisierung städtebaulicher Ideen öffnete. Während der Besatzungszeit wurden viel versprechende Wiederaufbaupläne und -konzepte aufgestellt, angefangen von den „14 Punkten der Enquete für den Wiederaufbau“, über das „Acht-Punkte-Programm für den sozialen Städtebau in Wien“ von 1952, bis zu den modern-individuellen Plänen ab der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre (z. B. Ringturm, Böhlerhaus). Generell mussten nach der Zäsur viele Entscheidungen mit grundlegendem Charakter gefällt werden, die auf einer sozialdemokratisch dominierten Stadtpolitik basierten. Noch heute spüren wir die „Weichenstellungen“ der frühen Nachkriegsjahre in vielen Bereichen, die auf bestimmten Stadtplanungskonzeptionen beruhten. Im Falle der vorliegenden Arbeit geht es um die Untersuchung der städtebaulichen Entwicklung der Stadt Wien aufgrund der Zäsur am Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Dissertation bietet einen Überblick über die städtebauliche Situation Wiens des Jahres 1945 und die daran a
Abstract
(Englisch)
To understand the possibilities and opportunities for change in urban development in the decade following the Second World War this thesis covers a number of aspects of the urban regeneration of Vienna. The central subject is a study of Vienna's municipal urban planning, the post-war-urban renewal programs, their conception, planning and their realisation in projects. It was not only necessary to look at the dimensions of destruction that occurred as a result of the Allied bombing and occupation of Vienna, but also to view the urban growth and development in the century that preluded the war. Vienna, like Berlin, was a divided city occupied and administered in four military zones. This brought with it many co-ordination problems and difficulties for the city bureaucracy as well as a disjunct economic reconstruction so that a divide between the wish to plan and the ability to transform the ideas stood in the way. During the occupation phase many promising renewal conceptions were presented, starting in 1946 with the fourteen points of the "Enquête für den Wiederaufbau" to the “Acht-Punkte-Programm für den sozialen Städtebau“ in 1952 based on the Charter of Athens and ending in the plans of Modern and burgeoning Post-Modern of the last half of the 50s and 60s (i.e. the Ringturm – Schottenring 30, borough I., or the communal housings – Vorgartenstraße 158-170, borough II.). It was less a case of the lack of ideas as the necessity of the situation that determined the way of urban reconstruction after the war. The post-war period can be roughly divided into three phases: The first phase was dominated by two major problems, by the need to renew the urban public transport system, streets and the public utilities, and the other problem was to suffice the need for living space. Although up to one fifth of Vienna (housings and industrial sites) was destroyed and a call for installing open areas in the city centre was made from many sides, the destruction was no

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
City of Vienna urban development urban planning urban regeneration reconstruction post-war period renewal programs urban policy guidelines
Schlagwörter
(Deutsch)
Stadtforschung Wien Wiederaufbau Stadtplanungskonzeptionen Stadtgeografie Leitbilder Städtebau Stadtbaugeschichte
Autor*innen
Marcus Denk
Haupttitel (Deutsch)
Zerstörung als Chance?
Hauptuntertitel (Deutsch)
städtebauliche Konzepte, Leitlinien und Projekte in Wien ; 1945-58
Paralleltitel (Englisch)
Destruction as a chance? urban conception, planning and realisation in projects, Vienna 1945-58
Publikationsjahr
2007
Umfangsangabe
VIII, 285 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Peter Eigner ,
Gerhard Strohmeier
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.00 Geschichte: Allgemeines ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
71 Soziologie > 71.00 Soziologie: Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.83 Wohnungspolitik ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.12 Stadtgeographie, Siedlungsgeographie
AC Nummer
AC05035811
Utheses ID
150
Studienkennzahl
UA | 092 | 312 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1