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Potentiale von Elektromobilitätskonzepten zur nachhaltigen Fortbewegung in Metropolregionen am Beispiel Autolib' Paris und e-mobility on demand, Wien
Manuel Oberlader
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Robert Tanzmeister
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29113.24759.597566-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Moderne Städte befinden sich im globalen Wettbewerb um Innovationen, attraktivste Standorte für Wirtschaft, Technik, Industrie sowie um qualifizierte Arbeitskräfte, Touristen und kaufkräftige Haushalte. So auch Paris und Wien, die Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind. Mobilität spielt für viele dieser Aspekte eine wesentliche Rolle. „Intelligente Formen“ der Mobilität sollen unser Verständnis von und den Umgang mit Mobilität und Verkehr grundlegend verändern und sich positiv auf die Lebensqualität in den Städten auswirken. Mobilität soll in „kombinierter“ Form möglich gemacht werden, das Bedürfnis nach Privatbesitz verringert und die Idee des gemeinsamen Nutzens oder Teilens („Sharing“) in den Vordergrund gerückt werden. Die Antriebsform, die sich dabei voraussichtlich durchsetzen wird, ist die Elektromobilität. Sofern die dafür nötige Energie aus erneuerbaren Quellen bezogen wird, soll eine nachhaltige Form der Mobilität ermöglicht werden. Das größte Risiko besteht jedoch darin, lediglich fossile Antriebe durch elektrisch betriebene Fahrzeuge zu substituieren, ohne ein grundlegend verändertes Mobilitätsverhalten zu bewirken. Die zwei Städte, die für die vorliegende Arbeit ausgewählt wurden, sind Paris und Wien mit ihren Initiativen Autolib’Paris (an Stationen gebundene E-Carsharing Initiative) und e-mobility on demand, Wien (Plattform für kombinierte Verkehrsmittelnutzung verschiedenen (E-) Fahrzeugen). In der Arbeit wird versucht die beiden Initiativen vergleichend auf ihre Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen hin zu untersuchen. Außerdem wird beschrieben was aus Sicht von Verkehrs- und MobilitätsexpertInnen, aber auch aus soziologischer, psychologischer oder (verkehrs-) planerischer Perspektive notwendig wäre, um zu einer erfolgreichen Implementierung von Elektromobilität in einer Stadtregion zu gelangen. Dafür wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der als Anleitung oder Hilfestellung bei Überlegungen zu E-Mobilitätskonzepten in urbanen Regionen herangezogen werden kann.
Abstract
(Englisch)
Today, modern cities compete in the global world for innovative solutions, most attractive locations for businesses, technology, industry, as well as for skilled workers, tourists and affluent households. These ambitions apply to both cities - Paris and Vienna – which are the subjects of the present work. Mobility plays a crucial role in many of these aspects. "Smart forms" of mobility are supposed to substantially change our understanding of, and dealing with mobility and transport and have a positive impact on the quality of life in cities. Mobility should be made accessible by offering viable “combined” mobility options, thus reducing the need for private cars while, at the same time, the idea of mutual benefits or sharing will gain the importance. The mode of mobility that is most likely to succeed is the electric mobility. Provided that the necessary energy is obtained from renewable resources, a sustainable form of mobility will be possible. The main risk however, is that car-usage will not be reduced, but only the form of the drive-system is changed. The two cities that were selected for the present study - Paris and Vienna - operate such proactive transport initiatives; Paris has the Autolib'Paris initiative (stations linked electric car-sharing project), and Vienna plans to launch e-mobility on demand, Vienna (a multi-modal platform combining the use of different (e-) vehicles). The aim of the present work is to analyse the impact of these two initiatives on the actual traffic situation of the respective city. Necessary steps from the point of view of traffic and mobility experts but also from a sociological, psychological or traffic planning perspective will be described, in order to arrive at a successful implementation of electromobility in urban areas. Thus, a catalogue of measures has been developed that can function as a guideline or support for considerations concerning e-mobility concepts in urban areas.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
E-mobility Paris Vienna
Schlagwörter
(Deutsch)
E-Mobilität Paris Wien
Autor*innen
Manuel Oberlader
Haupttitel (Deutsch)
Potentiale von Elektromobilitätskonzepten zur nachhaltigen Fortbewegung in Metropolregionen am Beispiel Autolib' Paris und e-mobility on demand, Wien
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
123 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Tanzmeister
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.14 Städtische Gesellschaft
AC Nummer
AC09399631
Utheses ID
18840
Studienkennzahl
UA | 236 | 346 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1