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Die private Pensionsvorsorge unter besonderer Berücksichtigung der privaten Rentenversicherung
Marzena Majkowska
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Jörg Finsinger
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29345.55880.121555-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über das österreichische Pensionssystem und die Folgen der demographischen Entwicklung auf das Umlagesystem gegeben. Anschließend wird das Drei- Säulen- Modell erläutert. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf der Darstellung der dritten Säule. Im dritten Kapitel werden die Kriterien für die Auswahl einer erfolgreichen Pensionsvorsorge aufgezeigt. Dabei wurde das Problem der Pensionslücke erklärt sowie die Faktoren, die in einem Pensionslückenrechner zu berücksichtigen sind: Anlagehorizont, Lebenssituation, Risikoneigung, Zahlweise, Flexibilität, Liquidität und steuerliche Situation. Bei der Auswahl eines Pensionsvorsorgeproduktes spielt als Ziel nicht nur der zu erwartende Gewinn eine Rolle, sondern auch die Sicherheit und Liquidität, die eine gewisse Flexibilität in der Kapitalverfügung bedeutet. Diese miteinander konkurrierenden Ziele werden als das magische Dreieck graphisch dargestellt. Auch die Einteilung der einzelnen Produkte in die Risikoklassen soll bei der Auswahl der geeigneten Form der Vorsorge helfen. Weiters wird der Markt und die verschiedenen Formen der Lebensversicherungen erläutert, wobei auf die Unterschiede und die Begriffsabgrenzung eingegangen wird. Die Zahlungsart der Pension ist auch wesentlich für die Planung der Vorsorge im Pensionsalter. Als einziges Produkt mit lebenslanger Rente spielt die private Rentenversicherung eine wesentliche Rolle. Die private Rentenversicherung ist ein zentraler Punkt der Betrachtung. Nach einer ausführlichen Definition der Rentenversicherung werden die zwei Rentenarten (sofort beginnende Rente und die aufgeschobene Rente) angeführt. Als nächstes wird die Bedeutung der Sterbetafeln für die Prämienkalkulation der privaten Rentenversicherung erklärt. Die gesamte Abwicklung der Rentenversicherung wird in zwei Phasen Unterteilt: die Ansparphase und die Leistungsphase. In der Erläuterung der Ansparphase wird die Zusammensetzung der Prämie, die Mindestverzinsung, der Deckungsstock und die Gewinnbeteiligung erklärt. Anschließend an die Ansparphase werden die Vertragsänderungsmöglichkeiten während der Laufzeit aufgezählt und es wird auf die potenziellen Nachteile verwiesen. In dem nächsten Unterkapitel wird die Leistungsphase der privaten Rentenversicherung beschrieben. Dabei werden die Möglichkeiten der Rentenauszahlung aufgezählt und beschrieben. Diese Möglichkeiten sind: lebenslange Rente, zeitlich begrenzte Rente, Kapitalwahlrecht, Rente mit Garantiezeit, Rente mit Übergang an eine zweite Person, Rente mit Kapitalrückgewähr und Bonusrente. Für die steuerliche Handhabung spielt auch die Form der auszuzahlenden Rente eine Rolle. Die konstante Rente, die steigende Rente und die fallende Rente werden dabei dargestellt. Ein wichtiges Thema ist die steuerliche Behandlung der Rentenversicherung. Dabei werden die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen anhand der Versicherungssteuer und der Besteuerung der Leistung anhand der Sonderausgabenregelung und Nachversteuerung vertiefend betrachtet. Die Körperschaftssteuer wird kurz erwähnt und ihre Problematik im europäischen Vergleich aufgezeigt. Auf die Ausgestaltung der privaten Rentenversicherung wird eingegangen und die möglichen Formen werden aufgezählt: klassische Variante, fondsgebundene Variante und Mischvariante. Als Abschluss des Kapitels 5 werden die privaten Rentenversicherungen anhand der AK-Studie „Private Rentenversicherungen“ kritisiert und die Lösungsvorschläge genannt. Im Kapitel 6 werden Anlageformen der Pensionsvorsorge dargestellt. Als nächstes werden weitere Formen der Lebensversicherungen wie z.B. die fondsgebundene Lebensversicherung beschrieben. Als ein Sonderfall wird die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge erläutert und dabei auf die aktuelle Problematik der Austoppung der Fonds eingegangen. Als eine weitere Möglichkeit der Vorsorge wird die britische Lebensversicherung angeführt. Abschließend wird ein allgemeiner Ausblick auf die Entwicklungen, die die Branche der Lebensversicherungen in der nächsten Zeit beeinflussen werden, geboten. Im Bereich der klassischen Sparprodukte gibt es verschiedene Varianten. Sie reichen vom klassischen Sparbuch über gebundenes Sparbuch und Prämiensparbuch bis zum Kapitalsparbuch. Daneben gibt es auch eine spezielle Form des Sparens, nämlich das Bausparen. Als Alternative zu klassischen Sparprodukten werden die Wertpapiere (Anleihen, Aktien und Investmentfonds) genannt und erläutert. Bei den letzteren werden die Schritte, die man bei der Auswahl des „richtigen“ Investmentfond unternehmen soll, empfohlen. Eine weitere Gruppe der Alternativen unter den Pensionsvorsorgeprodukten stellen die Immobilien dar. Darunter fallen so genannte Vorsorgewohnungen und Immobilienwertpapiere. Diese zwei Möglichkeiten werden beschrieben und es wird auf die aktuelle Entwicklung in dieser Branche hingewiesen. Zum Schluss werden die sonstigen Produkte der möglichen Pensionsvorsorge wie Gold oder Kunstsammlungen kurz erläutert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Pensionsvorsorge private Rentenversicherung Pensionssystem
Autor*innen
Marzena Majkowska
Haupttitel (Deutsch)
Die private Pensionsvorsorge unter besonderer Berücksichtigung der privaten Rentenversicherung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
69 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Finsinger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.30 Investition, Finanzierung
AC Nummer
AC09600209
Utheses ID
20319
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
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