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Frühgeschichtliche Untersuchungen zur "Schutzgottheit" LAMMA
Nadia Linder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Gebhard J. Selz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25830
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29270.68095.888860-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der sogenannten “Schutzgottheit” LAMMA im 3. Jtsd. BCE. Dabei wurden die sumerischsprachigen Quellen der Perioden ED IIIa, ED IIIb und Lagash II philologisch untersucht. Es wurde davon ausgegangen, daß das Element LAMMA in den zahllosen Götternamen der frühen sumerischen Schriftquellen eine spezielle Art von Gottheiten bzw. Zwischenwesen darstellt. Das Ziel der Arbeit war, das Bedeutungsspektrum von LAMMA und die Bedeutung des Wortes in der altorientalischen Religionsgeschichte herauszuarbeiten. Dabei ergab sich, daß LAMMA ursprünglich wohl eine Funktionsbezeichnung darstellt, die mit dem Schutz in sogenannten Schwellensituationen zusammenhängt und primär mit weiblichen Gottheiten des Typus Muttergottheit kombiniert wird. Zudem wurde festgestellt, daß LAMMA die Vorgänge der Ausdifferenzierung von Göttern und die gegenläufige Tendenz zur synkretistischen Vereinheitlichung in der frühen mesopotamischen 'Religion' exemplarisch darstellt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
LAMMA altorientalische Religionswissenschaft Sumerisch 3. Jahrtausend
Autor*innen
Nadia Linder
Haupttitel (Deutsch)
Frühgeschichtliche Untersuchungen zur "Schutzgottheit" LAMMA
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
2, 273, 39, 1 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gebhard J. Selz
Klassifikationen
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.12 Mesopotamische Religion ,
15 Geschichte > 15.16 Altorientalische Archäologie, christliche Archäologie ,
15 Geschichte > 15.26 Alter Orient, Nordafrika ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.60 Lexikographie
AC Nummer
AC10810210
Utheses ID
23069
Studienkennzahl
UA | 384 | | |
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