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"Und das Wort ist Fleisch geworden"
das Paradoxon der Körperlichkeit in der christlichen Mystik des Mittelalters
Carina Sophie Maria Greußing
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christa Tuczay
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26780
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30167.28636.598854-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Paradoxie der Körperlichkeit innerhalb des christlichen Mittelalters, im Speziellen innerhalb der christlichen Mystik. Diese ergibt sich daraus, dass zwar einerseits strenge Askese und Selbstverletzung seitens vieler MystikerInnen gängig waren, also eine eindeutig körperfeindliche Haltung eingenommen wurde, doch andererseits erst durch den Körper eine Verbindung mit Gott gelingen konnte, ja selbst um die Unio zu beschreiben, wurde wieder auf Körpermetaphern mit oft erotischer Komponente, zurückgegriffen. Um diese problematische Wahrnehmung von Körperlichkeit verstehen zu können, sollen zwei einführende Kapitel die Denkweise des christlichen Mittelalters in Bezug auf das Weltbild und auch in Bezug auf das Menschenbild an sich, näher analysieren. Im Anschluss taucht die Arbeit in die Grundzüge der christlichen Mystik- Lehre ein, um den Leser so auf die darauffolgende Analyse der Visionstexte vorzubereiten. Dabei werden die Texte in Hinblick auf Körperbilder näher untersucht. Für diese Analyse werden vier Vertreterinnen der Beginenmystik als Beispiele herangezogen: Mechthild von Magdeburg, Hadewijch von Antwerpen, Christina von Stommeln und Agnes Blannbekin. Ein Resümee fügt schlussendlich die gesammelten Punkte zu einem Ergebnis zusammen.
Abstract
(Englisch)
The present thesis deals with the paradox of physicalness during the Christian Middle Ages, especially in Christian mysticism. This problem arises from the fact that on the one hand by many mystics, strict asceticism and self-harm were consistent, which shows the existant body hostility, but on the other hand, only through the body they were able to connect with God. Even to describe the unio mystica they used body metaphors that included often an erotic component. To understand the problematic of these physical perception, two introductory chapters analyze the mindset of the Christian Middle Ages in terms of the world view and also in terms of the image of humanity. Following, the work delves into the basics of the Christian mysticism to prepare the reader for analysing the vision texts. The texts are examined in more detail in relation to body image. For this analysis, four representatives of the Beguines are used as examples: Mechthild of Magdeburg, Hadewijch of Antwerp, Christina of Stommeln and Agnes Blannbekin. The following resume summarizes the collected points and combines them to a result.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Christliche Mystik Körperlichkeit Hadewijch von Antwerpen Mechthild von Magdeburg Agnes Blannbekin Christina von Stommeln Körper
Autor*innen
Carina Sophie Maria Greußing
Haupttitel (Deutsch)
"Und das Wort ist Fleisch geworden"
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Paradoxon der Körperlichkeit in der christlichen Mystik des Mittelalters
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
104 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christa Tuczay
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.00 Theologie, Religionswissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC10783910
Utheses ID
23955
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1