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Greek εὗρον and Related Issues
Georgios Kostopoulos
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Martin Peters
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30090.74754.263870-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Vorgeschichte des griechischen thematischen Aorists heuron ‘ich fand’ zu untersuchen. Nach der communis opinio setzt heuron einen älteren reduplizierten Aorist *wé-wr(h1)-o-m fort (vgl. air. ·fúar, osc. wouroust ‘(s)he will have found’, aav. vāura- ?‘might convert/would receive/wird (für sich) gewinnen’< *wé-wr(h1)-e/o-). Dieses Rekonstrukt stellt aber für die griechische Form einige Probleme dar. Erstens ist es gut bekannt, dass *wew- zu *wey - im Griechischen wird (vgl. eipon < *wé-wkw-o-m). Zweitens wird idg. *w- zu gr. w- und nicht zu h-. Die erwartete Form wäre daher †weiron und nicht heuron. Aus diesen Gründen wurde die obengennante Etymologie von manchen Gelehrten aufgegeben. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass *wé-wr(h1)-o-m die korrekte Etymologie sein muss (vgl. selin. euran, hes. heuramenos; hom. eipas, ved. Konj. vocăti < *wé-wkw-) und dass idg. *wewR- zu (h)ewR- im Griechischen wird (vgl. att. horos, herakl. oroi < *worw-, u.a.). Der Lautwandel *wew- > *wey- ist vermutlich zu verwerfen. Dementsprechend ist heuron eine absolut normale Form.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Historische Grammatik des Griechischen reduplizierter Aorist Aspiration Digamma
Autor*innen
Georgios Kostopoulos
Haupttitel (Englisch)
Greek εὗρον and Related Issues
Paralleltitel (Deutsch)
Griechisch εὗρον und verwandtes
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
42 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Martin Peters
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.14 Vergleichende Sprachwissenschaft
AC Nummer
AC11785275
Utheses ID
29698
Studienkennzahl
UA | 066 | 599 | |
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