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Welchen Einfluss haben Gütesiegel und Verpackungsart auf Kaufpräferenz und Preisbereitschaft [?]
untersucht anhand von Fleischprodukten
Janina Collin
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29093.08066.775759-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Beeinflusst von Lebensmittelskandalen und einer gestiegenen Gesundheitswahrnehmung der Menschen hat sich die Einstellung von Konsumenten in Bezug auf Nahrungsmittelsicherheit verändert. Dies hat u.a. zur Folge, dass qualitativ hochwertige Lebensmittel, wie auch die Kennzeichnung eben dieser, in den letzten Jahren national und international an Bedeutung gewonnen haben und erklärt die zunehmende Bereitschaft, Bio-Produkte zu kaufen. Vordergründiges Thema der vorliegenden Arbeit ist es daher, unterschiedliche Siegel (Produktkennzeichnungen) sowie Verpackungsarten und jeweils deren Auswirkung auf Kaufentscheidungen von Bio- und konventionellem Fleisch zu untersuchen, wobei den befragten Personen zu Beginn der Studie unterschiedliche Vorinformationen (Priming) gegeben wurden. Die jeweilige Information erfolgte durch einen von zwei möglichen, modulartig formulierten Texten, wobei der eine Text die Vorzüge von Bio-Nahrung im Gegensatz zu konventioneller Nahrung (Pro-Bio) betonte, der andere Text hingegen diese Vorzüge relativierte (Pro-Konventionell). Ein besonderes Augenmerk lag darüber hinaus auf der Zahlungsbereitschaft (Willingness-to-Pay) der Konsumenten. Die Ergebnisse zeigen, dass - sobald ein Fleischstück verpackt ist - die Verpackung auch ein Siegel tragen sollte, um die Preisbereitschaft der Konsumenten zu erhöhen. Des Weiteren ist die Zahlungsbereitschaft bei Konsumenten umso größer, je höher die Bio-Expertise ausfällt, und zwar unabhängig vom Priming.
Abstract
(Englisch)
Influenced by food scandals and an increase in people’s health perception, consumers’ attitudes in regard to food security have changed. In recent years this, among other reasons, has led to a growing prominence of high-quality food as well as its specific labeling. These factors also explain the increasing willingness of people to buy organic products. Primary subject of this paper is thus to investigate different types of seals (product labeling) and packaging, and their respective impact on purchasing decisions concerning organic and conventional meat. The respondents were given different prior information (priming) at the beginning of the study. The relevant information was presented in one of two possible, modularized texts. One text emphasized the advantages of organic food as opposed to conventional food (Pro-Bio), whereas the other text relativized these advantages (Pro-conventional). Additionally, particular attention was given to the participants’ willingness-to-pay (WTP). The results show that the willingness of the consumers to pay higher prices increases when the packaging bears a seal. Furthermore, the higher the organic expertise of the participants, the greater their willingness to pay, regardless of the priming.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
product label organic products packaging priming willingness-to-pay organic meat food
Schlagwörter
(Deutsch)
Gütesiegel Verpackungsart Kaufpräferenz Preisbereitschaft Zahlungsbereitschaft Fleischprodukte Priming Bio Lebensmittel
Autor*innen
Janina Collin
Haupttitel (Deutsch)
Welchen Einfluss haben Gütesiegel und Verpackungsart auf Kaufpräferenz und Preisbereitschaft [?]
Hauptuntertitel (Deutsch)
untersucht anhand von Fleischprodukten
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
84 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arnd Florack
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12019890
Utheses ID
29962
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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