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Learner beliefs about language learning
a study on foreign language students at the University of Vienna
Anna Leskovich
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christiane Dalton-Puffer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.33742
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30432.63312.164370-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studierende von Sprachen haben vielfältige Vorstellungen und Auffassungen zum Fremdsprachenlernen. Für manche ist es am wichtigsten, eine akzentfreie Aussprache zu erlernen, andere hingegen haben das Ziel, die Grammatik perfekt zu beherrschen. Studierende im fortgeschrittenen Alter denken oft, dass es für ihre jüngeren Kollegen und Kolleginnen einfacher ist, die Sprache zu lernen. Während Englisch nicht selten als einfache Sprache bezeichnet wird, hat Russisch eher den Ruf einer schwierigen Sprache. Solche und ähnliche Vorstellungen von Sprachenstudierenden an der Universität Wien wurden im Rahmen dieser Diplomarbeit untersucht. Für diesen Zweck wurde der bekannte ‚BALLI‘-Fragebogen, welcher von Elaine Horwitz in den 1980er Jahren entwickelt wurde, adaptiert. Insgesamt nahmen 386 Studierende der Anglistik, Romanistik und Slawistik an der Studie teil. Ziel dieser Arbeit war es, zu erforschen, ob und in welchen Bereichen sich die Studienteilnehmer aufgrund ihrer Zielsprache in ihren Auffassungen zum Fremdsprachenlernen unterscheiden. Im ersten Teil der Diplomarbeit wird das Thema der individuellen Unterschiede im Fremdsprachenerwerb behandelt, wobei nach einer allgemeinen Einführung in die Materie Vorstellungen und Auffassungen (‘learner beliefs about language learning’) als individuelles Charakteristikum von Sprachenlernenden näher besprochen werden. Der anschließende empirische Teil stellt die Studie vor und fasst ihre Ergebnisse in einer kontrastiven Analyse zusammen. Zusammenfassend stellte die Studie fest, dass Studierende der drei Sprachgruppen in vielen Bereichen relativ ähnliche Vorstellungen zum Fremdsprachenlernen haben. Besonders was eher allgemeine Anschauungen betrifft, wie zum Beispiel, dass manche Sprachen schwieriger zu lernen sind als andere, oder dass Wiederholung und Übung das Um und Auf beim Sprachenlernen sind, unterscheiden sich Studierende der englischen, romanischer und slawischer Sprachen kaum oder nur wenig. Wenn es allerdings um spezifische Themen, wie den Schwierigkeitsgrad ihrer Zielsprache oder den Stellenwert der Grammatik im Fremdsprachenerwerb geht, gehen ihre Meinungen auseinander. Auffallend ist, dass die Vorstellungen von Englisch- und Romanistik-Studierenden oft ziemlich übereinstimmen, während Studierende slawischer Sprachen in einigen ihrer Auffassungen deutlich abweichen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
learner beliefs individual differences foreign language learning
Autor*innen
Anna Leskovich
Haupttitel (Englisch)
Learner beliefs about language learning
Hauptuntertitel (Englisch)
a study on foreign language students at the University of Vienna
Paralleltitel (Deutsch)
Vorstellungen zum Fremdsprachenlernen ; eine Untersuchung von Sprachenstudierenden an der Universität Wien
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
89 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christiane Dalton-Puffer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.43 Zweitsprachenerwerb
AC Nummer
AC12140263
Utheses ID
29965
Studienkennzahl
UA | 190 | 365 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1