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"Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel"
Alpiner Schisport und Wintertourismus in Niederösterreich ; eine problembehaftete Wechselbeziehung
Cornelia Christine Künstler
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Geschichte
Betreuer*in
Peter Eigner
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29925.28510.444063-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Niederösterreich kann auf eine über hundertjährige Tourismus- und Schigeschichte zurückblicken und ist eine der Wiegen des alpinen Schisports in der Alpenrepublik. Es durchlebte in diesem Zusammenhang jedoch im Laufe des letzten Jahrhunderts eine abwechslungsreiche Geschichte und steht im 21. Jahrhundert an einem Wendepunkt, denn die Anforderungen der Wintertouristen und -sportler haben sich geändert. Das am Beginn des Winter- und Schitourismus führende Niederösterreich spielt daher im bundesweiten Vergleich nur mehr eine verschwindend kleine Rolle. Viele Verantwortliche und Schibegeisterte wollen diesen Sachverhalt dennoch nicht wahrhaben und bemühen sich laufend um zusätzliche Angebote und Attraktionen. Auch das Land fungiert als Unterstützer einiger weniger Schigebiete, doch trotz der bereitgestellten finanziellen Mittel ist kein positiv geführter operativer Betrieb möglich. Aus diesem Grund geht die Welle der Liftschließungen weiter und alle Liftbetreiber müssen überlegen, ob sie nicht in Ganzjahresattraktionen investieren sollten, anstatt an Relikten festzuhalten, die nur an die gute alte Zeit erinnern, aus denen jedoch kein Profit zu schlagen ist. Aufbauend wird zunächst die historische Entwicklung des Tourismus und des Wintertourismus chronologisch beleuchtet, bevor die Geschichte des alpinen Schisports in diese Grundlagen eingebettet wird. Ergänzt werden die allgemeinen Abhandlungen mit zwei Fallbeispielen, die sich mit der Region um den Semmering und jener entlang der Mariazellerbahn auseinandersetzen. Mittels eines historischen Vergleiches wird anschließend versucht, die beiden für den Winter- und den alpinen Schisport so wichtigen Regionen miteinander zu vergleichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Den Abschluss der Arbeit bilden vier Beispiele von Einschiliftbetrieben, die Einblick in ein gerade für Niederösterreich typisches Kapitel der alpinen Schigeschichte geben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Alpiner Schisport Wintertourismus Tourismus Niederösterreich Einschiliftbetriebe
Autor*innen
Cornelia Christine Künstler
Haupttitel (Deutsch)
"Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Alpiner Schisport und Wintertourismus in Niederösterreich ; eine problembehaftete Wechselbeziehung
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
491 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Peter Eigner ,
Andreas Weigl
Klassifikation
15 Geschichte > 15.99 Geschichte: Sonstiges
AC Nummer
AC12130942
Utheses ID
31196
Studienkennzahl
UA | 092 | 312 | |
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