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Gottesdienstliches Leben in größeren pastoralen Räumen
Chancen und Herausforderungen
Stefan Müller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Johann Pock
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30469.38801.379654-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die pastoralen Strukturen der deutschsprachigen Diözesen unterliegen seit einigen Jahren massiven Umstrukturierungsprozessen. Pfarrgemeinden werden in größeren pastoralen Räumen miteinander vernetzt und zur Zusammenarbeit aufgerufen, um dadurch besser auf die Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft eingehen zu können; nicht selten werden auch zwei oder mehrere Pfarren aufgelöst und zu einer neuen Pfarre fusioniert. Für die Gläubigen in den Pfarren und Gemeinden stellen diese Umstrukturierungsmaßnahmen häufig gravierende Einschnitte dar. Viele haben Angst, ihre alte Pfarre zu verlieren, wo tiefe Beziehungen gewachsen sind, man Leben und Glauben miteinander im vertrauten Rahmen teilt. Die neuen Gebilde der pastoralen Räume wirken im Vergleich zur alten vertrauten Pfarre oft anonym und unüberschaubar. Die Veränderung der pastoralen Strukturen macht sich insbesondere auch im gottesdienstlichen Leben der Pfarren bemerkbar, dem sich diese Arbeit explizit widmet. Nicht selten kann sonntags aufgrund des Priestermangels nicht mehr in jeder Pfarre die Eucharistie gefeiert werden; stattdessen kommt es dann zu gemeinsamen, zentralen Messen im pastoralen Raum oder Wort-Gottes-Feiern, die von Laien geleitet werden können. Gleichzeitig bieten sich in pastoralen Räumen auch neue Möglichkeiten und Chancen, wie etwa neue Gottesdienstformen zu etablieren, mit denen man besser auf die Menschen der heutigen Zeit eingehen kann. Zunächst wird kurz dargestellt, wie sich die Strukturen der größeren pastoralen Räume in den Bistümern gestalten. Es werden dann liturgietheologische Kriterien größerer Pastoralräume aufgestellt, die an einzelnen Aspekten vom Wesen der Liturgie dargestellt werden. Schließlich wird sodann auf das gottesdienstliche Leben in pastoralen Räumen an Sonn- und Werktagen und Hochfesten eingegangen, wo hier die Chancen und Herausforderungen liegen. Sämtliche Ausführungen werden am Beispiel der Diözese Mainz veranschaulicht und diskutiert, welche Wege dort bzgl. des gottesdienstlichen Lebens in größeren Pastoralräumen gegangen werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Pastoralraum
Autor*innen
Stefan Müller
Haupttitel (Deutsch)
Gottesdienstliches Leben in größeren pastoralen Räumen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Chancen und Herausforderungen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
105 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Pock
Klassifikationen
11 Theologie > 11.00 Theologie, Religionswissenschaft: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.70 Praktische Theologie: Allgemeines
AC Nummer
AC12303863
Utheses ID
31749
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1