Detailansicht

Bildermarkt
Entstehung und Diffusion der fotografischen Stereoskopie im 19. Jahrhundert
Paul Pibernig
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Ramón Reichert
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.36381
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29152.08972.985169-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die fotografische Stereoskopie – die Produktion, der Vertrieb und die Rezeption zweier, im Augenabstand montierter Bilder, welche mittels eines speziellen Betrachtungsgerätes eine Illusion von Räumlichkeit und Tiefenwirkung vermitteln – kann durch ihren immensen Erfolg ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als eine erste Form des organisierten kommerziellen Handels mit fotografischen Bildern im industriellen und globalen Maßstab genannt werden. In dieser Arbeit werden die Entwicklung des Mediums der Stereoskopie nachgezeichnet, zeitgenössische Voraussetzungen wie auch Einflussfaktoren aufgezeigt und die Eigenschaften, der Betrachtungsmodus und die Verortung des Mediums in der visuellen Kultur, untersucht. Unter Bezugnahme des in dieser Untersuchung erhobenen Wissens, wird in der Analyse eines zeitgenössischen Dokuments in Form des Verkaufskatalogs für stereoskopische Waren der London Stereoscopic Company von 1856 angebotene Warenspektrum und ihr Verkaufsmodus untersucht.
Abstract
(Englisch)
By its tremendous success in the 19th century, stereoscopy can be treated as an early form of organized trade with photographic images in an industrial and global scale. Card-mounted stereoscopic images, which were viewed through a special viewing device, created an illusion of multidimension and depth. In this thesis, the development of stereoscopy as a mass-media is being demonstrated as well as it's contemporary influences are being examined. The characteristic mode of perception is a contributing factor to the localization of the medium in the 19th century visual culture. With reference to the results of this study, a catalog of the London Stereoscopic Company of 1856 offering a range variety of stereoscopic goods will be analyzed in its mode of early distribution.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Stereoscopy Photography Development Mediahistory Diffusion Distribution London Stereoscopic Company
Schlagwörter
(Deutsch)
Stereoskopie Fotografie Photographie Entstehung Diffusion Mediengeschichte Distribution London Stereoscopic Company
Autor*innen
Paul Pibernig
Haupttitel (Deutsch)
Bildermarkt
Hauptuntertitel (Deutsch)
Entstehung und Diffusion der fotografischen Stereoskopie im 19. Jahrhundert
Paralleltitel (Englisch)
Image market ; development and diffusion of photographic stereoscopy in the 19th century
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
V, 129 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.01 Geschichte der Wissenschaft und Kultur ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.14 Organisation von Wissenschaft und Kultur ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.20 Wissenschaftsinformation ,
06 Information und Dokumentation > 06.14 Kataloge, Inventare ,
06 Information und Dokumentation > 06.70 Katalogisierung, Bestandserschließung ,
06 Information und Dokumentation > 06.90 Archive, Archivkunde ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
20 Kunstwissenschaften > 20.10 Kunst und Gesellschaft ,
20 Kunstwissenschaften > 20.20 Ikonographie ,
21 Malerei > 21.40 Photographie: Allgemeines ,
21 Malerei > 21.41 Photographische Technik, photographisches Material ,
21 Malerei > 21.42 Geschichte der Photographie ,
21 Malerei > 21.49 Photographie: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.41 Sozialer Wandel
AC Nummer
AC12265347
Utheses ID
32248
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1