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Didaktische Reduktion als Problem
zur Legitimation didaktischer Reduktion/Transformation bei Martin LEHNER, Andras GRUSCHKA und Alfred PETZELT - eine exemplarische Analyse
Hannah Eichholzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ines Maria Breinbauer
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29619.65049.750869-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit greift das traditionelle Thema der „Didaktischen Reduktion/Transformation“ auf und reiht sich damit in Überlegungen zur Selektion und Aufbereitung von Wissen zum Zweck seiner Vermittlung ein. Im Zentrum der Reflexion steht die Frage, unter welchen Kriterien/Gesichtspunkten didaktische Reduktion/Transformation vorgenommen und legitimiert wird. Die Beantwortung der Frage kann im vorgegebenen Rahmen freilich nur beispielhaft erfolgen. So wird anhand der Analyse von drei exemplarisch ausgewählten Ansätzen aufgezeigt, wie zuweilen konträr einzelne Unterrichtstheoretiker das Problem der didaktischen Reduktion handhaben, und immanent an deren Theorien, Konzepten usw. Kritik geübt. Dabei werden die jeweiligen Begründungen, welche didaktische Reduktion tragen (sollen), herausgearbeitet und die jeweils impliziten und expliziten (Vor-) Annahmen, auf welchen diese beruhen, als solche enttarnt. Durch Aufzeigen der Bedingtheit und Voraussetzungshaftigkeit der Rechtfertigungen und Begründungszusammenhänge sowie der darauf basierenden Handlungsmodelle, Reduktionsvorgaben etc. werden etwaige – vermeintlich ideale oder letztgültige – Antworten auf die Frage nach dem (optimalen) Umgang mit der Stofffülle und komplexen Sachverhalten relativiert und so der Diskurs über pädagogisch gerechtfertigte Kriterien für didaktische Reduktion/Transformation offen gehalten. Die Untersuchung gliedert sich in drei Hauptteile, von welchen jeder der Diskussion eines der Beiträge gewidmet ist. Die Analyse der einzelnen Ansätze erfolgt dabei entlang den Komponenten des klassischen didaktischen Dreiecks: Lehrer – Schüler – Gegenstand. Der erste Teil stellt eine Auseinandersetzung mit dem Reduktions-/Transformationskonzept von Martin LEHNER (2012) dar, welches aus einer Reihe an Reduktionstechniken und konkreten Reduktionsmustern besteht. Daran schließt die Analyse des Konzeptes von Andreas GRUSCHKA (2002, 2009, 2011, 2013) an, der seine Theorie aus der sequenzanalytischen Auswertung von Unterrichtstranskripten gewinnt. Abschließend wird mit Alfred PETZELTs (1957, 1964) Bemühungen um den Begriff der Pädagogik ein prinzipienwissenschaftlicher Ansatz in den Vordergrund gerückt und geprüft.
Abstract
(Englisch)
The following paper takes up the traditional theme of “Didactic reduction/transformation” and positions it in consideration to selection and preparation of knowledge for the purpose of its transmission. At the focal point of discussion is the question of which criteria and considerations are used in the application and legitimisation of didactic reduction/transformation. Within this framework this issue can only be addressed through examples. The analysis is therefore supported by three examples showing how contrasting educational theorists handle the problem of didactic reduction. Their theories are subjected to a critical analysis. In this way the relevant reasoning, which incorporates didactic reduction, is deconstructed and the implicit and explicit assumptions, on which these are based, are exposed. Through highlighting the conditionality and contingency of the justifications and rationales, as well as underlying models, reductive requirements and so on, possible answers – both ideal and ultimate – to the questions of handling the material and complex cases are seen in perspective. In this way the discourse relating to justified pedagogic criteria for didactic reduction/transformation is kept open. The evaluation has been divided into three parts, each of which deals with one of the arguments. The analysis of the individual concepts is carried out in accordance with the classical didactic triangle’s components: teacher – student – object. The first part presents a discussion of Martin LEHNER’s (2012) concept of reduction/transformation, which consists of a series of reductive techniques and specific reductive patterns. Following this is the analysis of the concept by Andreas GRUSCHKA (2002, 2009, 2011, 2013), who draws his theory from the sequential analytic evaluation of lesson transcripts. Finally, a principal scholastic idea is put into focus with Alfred PETZELT’s (1957, 1964) work on pedagogy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Didactic Reduction Didactic Transformation knowledge transfer and acquisition of knowledge
Schlagwörter
(Deutsch)
Didaktische Reduktion Didaktische Transformation Wissensvermittlung und Aneignung
Autor*innen
Hannah Eichholzer
Haupttitel (Deutsch)
Didaktische Reduktion als Problem
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Legitimation didaktischer Reduktion/Transformation bei Martin LEHNER, Andras GRUSCHKA und Alfred PETZELT - eine exemplarische Analyse
Paralleltitel (Englisch)
Didactic reduction as a problem
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
105 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ines Maria Breinbauer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.00 Pädagogik: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.59 Erziehungsinhalte: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.31 Lehrpersonal, Erziehungspersonal ,
81 Bildungswesen > 81.51 Lernprozess
AC Nummer
AC12738864
Utheses ID
34060
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1