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Die Galerienszene in Wien 1960-1970 und die zeitgenössische Kunstkritik unter besonderer Berücksichtigung der Galerie Zum Roten Apfel
Semirah Heilingsetzer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Kunstgeschichte
Betreuer*in
Walter Krause
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29704.46440.261865-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema und Forschungsaufgabe der vorliegenden Arbeit ist die Wiener Galerienszene der 1960er Jahre mit dem Schwerpunkt auf den kleineren, zum Teil vergessenen Galerien, die bis jetzt kaum einer eingehenden kunsthistorischen Betrachtung unterzogen wurden. Die bereits mehrfach untersuchten und ausführlich dokumentierten Wiener Galerien Würthle, nächst St. Stephan und Griechenbeisl werden in dieser Arbeit daher nur peripher beleuchtet. Die im Laufe eines Jahrzehnts entstandenen vorgestellten Galerien und die ausstellenden Künstler veranschaulichen auf exemplarische Weise, wie lebendig die Kunstszene in Wien war und wieviele stilistische Facetten sie hervorbrachte. Anhand der Bilder wird deutlich, dass sich die Künstler neben der Beschäftigung mit innerösterreichischen Ansätzen auch mit internationalen Strömungen auseinandersetzten und die Entwicklung im Ausland vielfach berücksichtigt wurde. Ausgangspunkt bei der Aufarbeitung der Wiener Galerienszene der 1960er Jahre ist die Galerie Zum Roten Apfel. Unter Einbeziehung der Presserezensionen wird der chronologische Ablauf der Ausstellungen zusammengefasst und die jeweiligen Künstler und ihr Werk vorgestellt. Diese Vorgangsweise wird bei der Präsentation der anderen Galerien beibehalten. Innerhalb der jeweiligen Galeriebesprechung wurde jedoch darauf geachtet, die Chronologie der Ausstellungsbesprechungen einzuhalten, um eine mögliche Programmlinie verfolgen zu können. Unter Berücksichtigung der “Einflusskunstgeschichte” im Sinne einer Aufzeigung stilistischer Querverweise und möglicher Einflussnahmen wird anhand der Galerien und ihrer Künstler exemplarisch demonstriert, wie sich das Formenrepertoire aus diversen Stilen wie der “Wiener Schule des Phantastischen Realismus” oder dem “Abstrakten Expressionismus” und dem “Informel” entwickelt hat; es werden ausführliche Bildbeschreibungen und stilistische Analysen vorgenommen – unter Einbeziehung biografischer Anhaltspunkte der Künstler. Um den Überblick über ein künstlerisches Jahrzehnt zu vervollständigen, werden in dieser Arbeit auch die Medien und ihre Hilfestellung für das Gedeihen einer Galerie und das Wirken des Künstlers miteinbezogen. Die Rolle der Kunstkritiker wird untersucht, wie sich Kunstkritik in der Sprache manifestierte und was sie in der Folge bewirkte. Die vielfach idealistisch und nicht gewinnorientiert ausgerichteten Galerien und ihre Künstler stellten einen kleinen, jedoch nicht unwesentlichen Indikator für das damalige künstlerische und gesellschaftspolitische Leben in Wien dar. Begleitet wird die vorliegende Untersuchung von einer umfangreichen Bildbeilage.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kunstszene Wien 1960 - 1970 Galerien Kunstkritik
Autor*innen
Semirah Heilingsetzer
Haupttitel (Deutsch)
Die Galerienszene in Wien 1960-1970 und die zeitgenössische Kunstkritik unter besonderer Berücksichtigung der Galerie Zum Roten Apfel
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
567 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Walter Krause
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.14 Kunsthandel
AC Nummer
AC13119012
Utheses ID
35111
Studienkennzahl
UA | 092 | 315 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1