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Towards greater transparency in L2 learning and teaching through formative feedback - an exploration of feedback practices in Austrian EFL
Christina Ofner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Barbara Seidlhofer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39939
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30477.01520.448469-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Analysen wissenschaftlicher Untersuchungen zu Feedback haben gezeigt, dass bedeutende Schwankungen in der Wirksamkeit von Feedback-Effekten im Kontext des Erlernens von Englisch als Fremdsprache existieren (DeNisi & Kluger 1996, Hattie 2012). Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass manche Parameter von Feedback einen positiveren Einfluss auf dessen Resultate haben als andere (Hattie 2009: 174). Empirische Studien konzentrieren sich mehrheitlich auf quantitative Messgrößen, um Konsequenzen auf Leistungsergebnisse von Schülerinnen und Schüler zu messen. Qualitativen Perspektiven, die den tatsächlichen Einsatz von Feedback im EFL Klassenzimmer untersuchen, wird von der Wissenschaft weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Infolge dessen ist es das Ziel dieser Diplomarbeit, Auffassungen und Wahrnehmungen von Feedback zu identifizieren, um Aufschlüsse darüber zu gewinnen wie Feedback in EFL Klassenzimmern in Österreich umgesetzt wird. Der erste Teil dieser Arbeit bietet einen fundierten Rahmen, um das Konzept von Feedback besser zu verstehen. Die Auseinandersetzung mit der Materie wird durch Definitionen von Feedback unterstützt. Darüber hinaus wird die Rolle von Feedback für EFL in Interaktionsprozessen diskutiert. Infolgedessen werden verschiedene Parameter von Feedback, wie die zeitliche Planung, Formen, sowie unterschiedliche Interaktionsformate von Feedback erörtert und diskutiert. Die Daten wurden durch Experteninterviews von vier österreichischen Englischlehrerinnen und durch ein fokussiertes Gruppeninterview, bei dem elf Oberstufenschülerinnen und -schüler teilgenommen haben, gewonnen. Die Resultate der Interviews zeigten, dass beide Gruppen eine sehr klare Vorstellung von wirksamen Feedback haben, aber der Einsatz von Feedback, wie es tatsächlich im Englischunterricht angewendet wird, Kritik hervorruft. Obwohl Feedback auf beschreibenden und nicht-wertenden Größen beruht, werden Rückmeldungen zu Leistungen überwiegend über summative Evaluationen erteilt. Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse der Untersuchungen, dass die Wirksamkeit von Feedback auch von interpersonalen Komponenten, sowie von der individuellen Kultur, den Eigenschaften und Bedürfnissen der Schülerschaft bestimmt wird. Wenn Feedback von einer respektvollen, wohlwollenden und wertschätzenden Interaktion zwischen Lehrkraft und Lernenden begleitet wird, kann es signifikante positive Effekte für die Motivation, das Engagement, Schülerleistungen und die Schüler-Lehrer Beziehung mit sich bringen.
Abstract
(Englisch)
Analyzing the corpus of research on the concept of feedback, results reveal a great variability in feedback impacts and effects on learning English as a second language (DeNisi & Kluger 1996, Hattie 2012). The literature points to the assumption that some types and parameters of feedback lead to more positive outcomes than others (Hattie 2009: 174). Its beneficial effects are frequently mentioned in recent research and empirical studies concentrate on quantitative measures of feedback, examining its impact on student achievement. However, a qualitative perspective on its actual use in Austrian EFL and attitudes towards feedback practices of students and teachers have not received much attention from the scientific community until now. As a consequence, the aim of this diploma thesis is to identify and explore perceptions of the notion of feedback and its actual practice in Austrian EFL from the perspectives of both, Austrian high-school students and Austrian English teachers. The first part of this study establishes a basic framework of the feedback concept by considering different definitions of feedback and its nature and purpose. Furthermore, the role of feedback is discussed in the context of EFL, examining how interaction, input and output contribute to the broader sense of feedback for learning English as a second language. Then, different parameters of feedback use are examined, namely the timing, frequency, different types and interaction formats of feedback that occur. In order to fulfill the intended purpose of this thesis, the collection of data is realized through individual interviews with four Austrian English teachers and a focused group interview with eleven Austrian high-school students. The findings of the empirical studies show that both students and teachers generally have a clear vision on components of efficient feedback and highlight its significant importance for EFL. Nevertheless, the application of feedback in the EFL classroom presents a different picture, as feedback is rather given through evaluative assessment and not through descriptive, non-evaluative measures. This thesis further shows that the effectiveness of feedback is also contingent on interpersonal factors, the individual culture, characteristics and needs of the student and on the processed task. Giving and receiving feedback is found to be a difficult task, requiring a high degree of expertise. However, if respectful interaction is foregrounded, feedback can have powerful effects on motivation, commitment, performances as well as on the student-teacher relationship.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
formative feedback EFL learning and teaching performance and behavior feedback practices perceptions of students and teachers
Schlagwörter
(Deutsch)
Formatives Feedback EFL Sprachenunterricht Feedback Anwendungen Wahrnehmungen von Schülern und Lehrkräften
Autor*innen
Christina Ofner
Haupttitel (Englisch)
Towards greater transparency in L2 learning and teaching through formative feedback - an exploration of feedback practices in Austrian EFL
Paralleltitel (Deutsch)
Mehr Transparenz für das Lernen und Unterrichten in der Zweitsprache durch formatives Feedback - eine Untersuchung von Feedback Anwendungen in österreichischen EFL Klassenzimmern
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
III, 147 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Barbara Seidlhofer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.34 Psycholinguistik: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.43 Zweitsprachenerwerb
AC Nummer
AC13038705
Utheses ID
35384
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1