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"inklusiv studieren?"
Inklusionsansätze im tertiären Bildungsbereich unter dem Aspekt von Inklusionserfahrungen körperlich beeinträchtigter Studierender
Manuela Feiler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29355.01221.123663-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Inklusionserfahrungen von Studierenden mit körperlichen Beeinträchtigungen der Universität Wien im Studienalltag. Ausgehend von der österreichischen Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahr 2008 und der daraus resultierenden Verpflichtung zur Umsetzung von flächendeckender Inklusion, leistet die Masterarbeit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion zur Inklusionsumsetzung im tertiären Bildungsbereich und geht der Frage nach, in welchen Bereichen des Studienalltags Studierende mit körperlichen Beeinträchtigungen mit ausgrenzenden Barrieren konfrontiert werden und wo sie bereits Inklusionsansätze erleben. Die Masterarbeit folgt auf theoretischer Ebene einer umfassenden, kritischen Reflexion und Bearbeitung der Inklusionsthematik. Als Basis für die empirische Forschung, werden in weiterer Folge derzeitige Inklusionsansätze in bestehenden Unterstützungsmaßnahmen der Universität Wien herausgearbeitet, um einen Einblick in die Prozessentwicklung eines inklusiven tertiären Bildungssektors zu gewähren. Mittels der qualitativen Forschungsmethode des problemzentrierten Interviews wurden, zur Beantwortung der Fragestellungen, im Herbst 2015 drei qualitative Interviews mit StudentInnen geführt. Das daraus gewonnene Datenmaterial wurde durch das Auswertungsverfahren des thematischen Kodierens analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass institutionelle, sowohl bauliche als auch organisatorische Barrieren den Hauptgrund für Exklusionserfahrungen in Forschung und Lehre darstellen. Inklusionsansätze erleben Studierende mit körperlichen Beeinträchtigungen ausschließlich im kleinen Rahmen, aufgrund von inklusiven Haltungen in zwischenmenschlichen Interaktionen. Bezugnehmend auf die Umsetzungsmaßnahmen zur Inklusionsentwicklung im tertiären Bildungsbereich spielt die Schaffung des Bewusstseins sowie Sensibilisierungsmaßnahmen für einen flexibleren Umgang mit Heterogenität eine wichtige Rolle, die zukünftig unumgänglich sein wird, um die Idee der Inklusion im tertiären Bildungssektor, im Sinne von Bildung für alle, Chancengleichheit und Lebensqualität als Menschenrecht zu verwirklichen.
Abstract
(Englisch)
The master thesis deals with inclusion experiences of physical disabled students of the University of Vienna. Based on the Austrian ratification of the UN-Convention on the Rights of Persons with Disabilities in 2008 and the resulting obligation to implement inclusion area-wide, this thesis contributes to the scientific discussion on the implementation in tertiary field of education. It goes further into the question, in which areas of student life, students with physical impairments are faced with excluding barriers and where students experience inclusion approaches. This master thesis follows on a theoretical level a comprehensive, critical reflection of inclusion themes. As a basis for empirical research, current inclusion approaches are worked out, in order to provide an insight into the development process of an inclusive tertiary education sector. By the use of qualitative research method of problem- centred interview, three qualitative interviews were conducted with students in fall 2015. The resulting data material was analysed by the education methods of the thematic coding. The results show that institutional, structural and organizational barriers represent the main reason for exclusion experiences. Inclusion approaches are based on inclusive attitudes in interpersonal interactions. Referring to the implementation of measures for inclusion development, the creation of awareness and sensitization measures plays an important role that will be inevitable in the future to realize the idea of inclusion, within the meaning of education for all, equality and quality of life as a human right.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
inclusion inclusion experiences of physical disabed students tertiary field of education
Schlagwörter
(Deutsch)
Inklusion Inklusionserfahrungen körperlich beeinträchtigter Studierender Inklusionsansätze im tertiären Bildungsbereich
Autor*innen
Manuela Feiler
Haupttitel (Deutsch)
"inklusiv studieren?"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Inklusionsansätze im tertiären Bildungsbereich unter dem Aspekt von Inklusionserfahrungen körperlich beeinträchtigter Studierender
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
118, xvii Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.25 Sonderpädagogik: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.27 Körperbehindertenpädagogik ,
80 Pädagogik > 80.36 Erziehung und Gesellschaft ,
80 Pädagogik > 80.39 Teilgebiete der Pädagogik: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.40 Erziehungsinhalte: Allgemeines
AC Nummer
AC13056356
Utheses ID
35792
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1