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Die Zukunft des Fernsehens
Revolutionäre Folgen der Medienkonvergenz
Liisa Mikkola
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Mediengeschichte
Betreuer*in
Christian Schulte
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41718
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24225.91387.972953-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren ist zunehmend die Rede von der sogenannten Medienkonvergenz. Multifunktionsgeräte, wie z. B. das Smartphone, lassen vorher getrennte Medien zu einer Einheit verschmelzen. Diese technischen Entwicklungen und der miteinhergehende kulturelle Wandel, haben dazu geführt, dass sich das Fernsehen grundlegend verändert hat. Die Zuschauer müssen TV-Sendungen nicht mehr auf dem stationären TV-Gerät konsumieren, sondern können diese unterwegs per Smartphone anschauen. Daneben hat der Zuschauer Zugriff auf zahlreiche Online-Mediatheken, Streaming- und Videoportale. Welche Auswirkungen haben diese technischen Innovationen auf das Fernsehen selbst? Werden das klassische Fernsehen und der Programmfluss völlig verschwinden? Durch die Medienkonvergenz sind zudem neue Rezeptionsweisen bei den Zuschauern entstanden. Dazu gehört beispielsweise das Second Screening, die parallele Nutzung von Fernsehen und mobilen Endgeräten. Während des Fernsehens werden nicht nur fernsehbezogene Informationen bezogen, sondern E-mails gecheckt oder der Facebook-Status geändert. Diese Art der Nutzung führt dazu, dass das Bedürfnis ständig online zu sein, zunimmt. Fernsehen kann mithilfe des Second Screens zum einem neuartigen Erlebnis werden. Verschiedene Erzählstrukturen, wie etwa das Transmedia und Crossmedia Storytelling, ermöglichen eine Interaktivität des Fernsehzuschauers. Weitere Auswirkungen der Medienkonvergenz werden spürbarer in Bezug auf User-Generated Content, in der Angebotsflut und in Zusammenhang mit Big Data. Die klassischen Fernsehunternehmen und neuen TV-Anstalten müssen sich überlegen, wie sie mit der veränderten Situation umgehen sollen. Insbesondere das öffentlich-rechtliche Fernsehen braucht erfolgversprechende Strategien, um weiterhin existieren zu können. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie sich die TV-Unternehmen in Zukunft finanzieren. Werbung scheint dabei zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Product Placement, Second-Screen-Werbung, Split Screen sowie die interaktive Fernsehwerbung werden zu wichtigen Werkezeugen um zeitgemäße Werbestrategien umzusetzen. Unbequeme Themen, mit denen sich die TV-Anstalten in Zukunft vermehrt beschäftigen müssen, sind Lizenzrechte und Piraterie.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fernsehen Zukunft Medienkonvergenz Konvergenz Television
Autor*innen
Liisa Mikkola
Haupttitel (Deutsch)
Die Zukunft des Fernsehens
Hauptuntertitel (Deutsch)
Revolutionäre Folgen der Medienkonvergenz
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
91, XV Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Schulte
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.36 Fernsehen ,
24 Theater, Film, Musik > 24.38 Fernsehen, Hörfunk
AC Nummer
AC13240022
Utheses ID
36937
Studienkennzahl
UA | 066 | 581 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1