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Versuch einer philosophischen Disputation von Sterbehilfe unter dem Aspekt der Menschenwürde
mit besonderem Augenmerk auf den ärztlich assistierten Suizid
Lisa Maria Schweitzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Italienisch
Betreuer*in
Alfred Pfabigan
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29981.19745.312978-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Was bedeutet in Würde sterben? Was hat Menschenwürde mit Sterbehilfe zu tun? Ist ein ärztlich assistierter Suizid ethisch gerechtfertigt? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein solcher moralisch gerechtfertigt wäre? Welche gesellschaftlichen Konsequenzen könnten sich ergeben, wenn der ärztlich assistierte Suizid legitim wird? Diese Fragen werden in vorliegender Arbeit versucht zu beantworten, wobei der Fokus besonders auf der Situation, in der sich ÄrztInnen plötzlich befinden, wenn sie um Sterbehilfe gebeten werden, liegt. Einige Definitionen, ein Überblick über die Gesetzeslage in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Beneluxstaaten, ethische Rahmenbedingungen von ÄrztInnen sowie ein historischer Rückblick geben ein umfassendes Vorverständnis in Bezug auf die Sterbehilfedebatte. Den theoretisch-philosophischen Rahmen bilden die Argumentationen von Immanuel Kant, Bettina Schöne-Seifert, Uwe-Christian Arnold, Eberhard Schockenhoff und der Österreichischen Bioethikkommission. Die philosophische Debatte um Sterbehilfe wird in dieser Arbeit von Würde, Selbstbestimmung, der Beziehung zwischen PatientInnen und ÄrztInnen, soziologischen Mechanismen und möglichen Kriterien für einen ärztlich assistierten Suizid bestimmt, wobei stets Argumente sowohl für als auch gegen Sterbehilfe angeführt werden. Die Arbeit bewegt sich also nicht nur im Gebiet der Philosophie, sondern sie reicht auch in Bereiche der Medizin, der Justiz und der Soziologie hinein.
Abstract
(Englisch)
What means to die in dignity? What is the relation between human dignity and assisted dying? Is a medically assisted suicide ethically justified? Which criteria should be fulfilled in that case? Which social consequences would a legitimation of assisted suicide cause? This thesis attempts to answer these questions, whereat the focus is especially on the situation in which doctors find themselves suddenly when they are requested for assisted dying. Some definitions, an overview about the legal situation in Austria, Germany, Switzerland and the Benelux countries, ethical framework conditions of doctors as well as a historical review are giving an extensive background knowledge referring to the debate on assisted dying. The argumentations of Immanuel Kant, Bettina Schöne-Seifert, Uwe-Christian Arnold, Eberhard Schockenhoff and the Austrian Bioethics Commission are representing the theoretical-philosophical framework. The philosophical debate about assisted dying in this thesis is determined by dignity, autonomy, the relationship between doctor and patient, sociological mechanisms and the potential criteria for a medical assisted suicide. Pro and contra arguments are illustrated in this thesis to present the view of the supporters on the one hand and the view of the opponents on the other hand. The thesis is not only concerning the field of philosophy, but also extends to fields of medicine, justice and sociology.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
assisted dying medically assisted suicide human dignity
Schlagwörter
(Deutsch)
Sterbehilfe ärztlich assistierter Suizid Menschenwürde
Autor*innen
Lisa Maria Schweitzer
Haupttitel (Deutsch)
Versuch einer philosophischen Disputation von Sterbehilfe unter dem Aspekt der Menschenwürde
Hauptuntertitel (Deutsch)
mit besonderem Augenmerk auf den ärztlich assistierten Suizid
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
104 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Pfabigan
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC13698912
Utheses ID
40449
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 350 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1