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The knowledge gap hypothesis
a meta-analysis
Fabienne Lind
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Communication Science
Betreuer*in
Hajo Boomgaarden
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25096.82549.520662-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Sozialwissenschaftler und Sozialwissenschaftlerinnen haben seit der ersten Formulierung der ‚Wissenskluft-Hypothese‘ 1970 durch Tichenor, Donohue und Olien auf ein besseres Verständnis der Annahme hingearbeitet. Diese Arbeit bietet einen kritischen Überblick der neueren, zwischen 2000 und 2017 veröffentlichten, Literatur zur Wissenskluft-Hypothese. Zu diesem Zweck kamen eine Inhaltsanalyse und daran anknüpfend eine Meta-Analyse zur methodischen Anwendung. Die Grundannahme eines positiven Zusammenhangs von Bildung und Wissen wird von den Ergebnissen der Analyse gestützt. Die Stärke des Zusammenhangs hängt vom Wissensthema, der Messung von Wissen, dem Studiendesign, der Art der Stichprobenziehung und der Datenerhebungsmethode ab. Im Gegensatz dazu scheinen weder ein Publikationsbias, die geographische Verortung des Wissensthemas, noch das Land der Datenerhebung einen Einfluss auszuüben. Die zentrale Annahme der ursprünglichen Wissenskluft-Hypothese, dass eine Zunahme von durch Massenmedien vermittelten Informationen innerhalb eines sozialen Systems zur Vergrößerung von Wissensunterschieden zwischen Menschen mit geringerer und höherer formaler Bildung führt, wird durch die Ergebnisse der hier untersuchten Literatur allgemein gesprochen nicht unterstützt. Demzufolge wurden Zweifel am Zutreffen der Wissenskluft-Hypothese durch diese Analyse eher genährt, statt zerstreut.
Abstract
(Englisch)
Social scientists have been working toward a better understanding of the ‘knowledge gap hypothesis’ since their original formulation by Tichenor, Donohue, and Olien in 1970. This article provides a critical overview about the more recently published knowledge gap literature from 2000 until 2017. To this end, a content analysis and subsequently a meta-analysis were applied. I find the basic assumption of a positive education-knowledge relationship to be clearly supported. The size of the relationship depends on the knowledge issue, the knowledge measure, the study design, the samplingp method, and the method of data collection, but appears unaffected by a publication bias, the issue setting, the country of data collection, the data type and the operationalization of education. The central assumption of the original knowledge gap hypothesis that an increase of mass media information within a social system fosters knowledge divides between those with lower and higher formal education, is overall not strongly supported by the findings of the here examined literature. Thus, doubts about the validity of the knowledge gap hypothesis were not dispelled, but rather nourished.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
meta-analysis knowledge gap publication bias role of mass media
Schlagwörter
(Deutsch)
Meta-Analyse Wissenskluft Publikationsbias Rolle der Massenmedien
Autor*innen
Fabienne Lind
Haupttitel (Englisch)
The knowledge gap hypothesis
Hauptuntertitel (Englisch)
a meta-analysis
Paralleltitel (Deutsch)
Die Wissenskluft-Hypothese : eine Meta-Analyse
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
92 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hajo Boomgaarden
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC13714515
Utheses ID
41653
Studienkennzahl
UA | 066 | 550 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1