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Identification of NK cell subpopulations defined by the receptors NKG2A amd NKG2C
Irene Karas
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Erhard Hofer
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30161.65106.839766-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Natürliche Killer (NK) Zellen spielen eine wichtige Rolle in der Bekämpfung von Viren und Tumorzellen im menschlichen Körper. NK Zellen sind eine heterogene Zellpopulation, die aus verschiedenen Untergruppen mit unterschiedlichen Markern und Funktionen besteht. Da die NKG2 Rezeptorfamilie eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von aktivierenden und hemmenden Signalen in NK Zellen spielt, war es von besonderem Interesse herauszufinden, ob der hemmende NKG2A und der aktivierende NKG2C Rezeptor unterschiedliche Zellpopulationen definieren. Um diese Frage zu beantworten, wurden periphere mononukleare Zellen (PBMCs) mittels Durchflusszytometrie untersucht. Die Anzahl der Zellen, die NKG2A und NKG2C exprimierte, variierte in verschiedenen Individuen, aber auf fast allen Zellen, auf denen NKG2A und NKG2C gefunden werden konnte, wurde nur einer der beiden Rezeptoren nachgewiesen. Nur auf wenigen Zellen konnte Koexpression von NKG2A und NKG2C gezeigt werden. NKG2A und NKG2C wurde auf NK Zellen und auf einem geringen Prozentsatz von CD3+ Zellen gefunden. In einem zytotoxischen Assay zeigten sowohl NKG2A+ als auch NKG2C+ NK Zellen und CD3+ Zellen Aktivität. Interessanterweise wurde die zytotoxische Aktivität von NKG2A+ Zellen durch die Inkubation mit einer HLA-E exprimierenden Zelllinie gehemmt. Nach einer zweiwöchigen Kokultur von PBMCs mit einer HLA-E exprimierenden Zelllinie, war eine signifikante Vermehrung der NKG2C+ Zellen bemerkbar und auch die zytotoxische Aktivität hatte sich erhöht. Diese amplifizierten NKG2C+ Zellen bestanden aus NK und CD3+ Populationen. Zur genaueren Untersuchung der NKG2A+ und NKG2C+ Zellen wurden isolierte NK Zellen mittels FACS sortiert. Die daraus resultierenden NKG2A+ und NKG2C+ Zellen wurden dann mit Microarrays und real time RT-PCR analysiert. Diese Daten deuten darauf hin, dass sich die Populationen in Genexpression und Funktion unterscheiden. Außerdem wurde gezeigt, dass die Regulation der Expression von NKG2A und NKG2C größtenteils transkriptionell erfolgt. Mit rekombinanten Proteinen wurde die Ligandenbindung von NKG2A und NKG2C untersucht. Es konnten erste Hinweise gefunden werden, dass es außer HLA-E vielleicht noch einen anderen Liganden für NKG2A gibt.
Abstract
(Englisch)
Natural killer (NK) cells play an important role in the defense against viruses and tumor cells. They form a heterogeneous cell population consisting of fractions with different marker expression and also diverse functions. As the NKG2 receptor family plays an important role in the balance between the activating and inhibitory signals in NK cells, it was of special interest to evaluate whether the inhibitory NKG2A and the activating NKG2C isoforms characterize distinct cell populations. To investigate this question peripheral blood mononuclear cells (PBMCs) were analyzed by flow cytometry. The number of cells expressing NKG2A or NKG2C was found to differ strongly between individuals, but most of the cells expressing NKG2A or NKG2C displayed either NKG2A or NKG2C. Only a very low percentage of cells expressed both markers. NKG2A and NKG2C were not only detected on NK cells but also on a subfraction of CD3+ T cells. In a cytotoxicity assay NKG2A+ and NKG2C+ NK cells and T cells showed activity. The cytotoxic activity of NKG2A+ cells towards target cells expressing the respective ligand HLA-E was inhibited. After a co-culture of PBMCs with an HLA-E expressing cell line, the NKG2C expressing cells amplified significantly and their cytotoxic capacity increased. The amplified NKG2C+ cells consisted of NK and CD8+ T cell populations. To further characterize the NKG2A+ and NKG2C+ populations, isolated NK cells were sorted by FACS. The analysis of the resulting NKG2A+ and NKG2C+ populations by microarrays and real time RT-PCR suggested that they significantly differ in gene expression and function. Further the data show that the regulation of NKG2A and NKG2C expression is to a large degree transcriptional. Using recombinant receptors to investigate ligand binding of the NKG2A and NKG2C receptors preliminary evidence was obtained that HLA-E may not be the only ligand of NKG2A.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Natural killer cells NK cells NKG2A NKG2C lectin-like receptors
Schlagwörter
(Deutsch)
Natürliche Killer Zellen NK Zellen NKG2A NKG2C lectin ähnliche Rezeptoren
Autor*innen
Irene Karas
Haupttitel (Englisch)
Identification of NK cell subpopulations defined by the receptors NKG2A amd NKG2C
Paralleltitel (Deutsch)
Identifizierung von NK Zellsubpopulationen definiert durch die Rezeptoren NKG2A und NKG2C
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
105 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Angela Witte ,
Hartmut Hengel
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC05039911
Utheses ID
4223
Studienkennzahl
UA | 091 | 441 | |
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