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Die Zurückdrängung der russischen Zivilgesellschaft am Beispiel von Menschenrechts-Nichtregierungsorganisationen
Carina Spreitzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Dieter Segert
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20910.22966.975858-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die russische Zivilgesellschaft sieht sich seit der ersten Präsidentschaft Vladimir Putins im Jahr 2000 immer neuen restriktiven Maßnahmen ausgesetzt. Insbesondere die international umstrittenen sogenannten „NGO-Gesetze“ aus den Jahren 2006, 2012 sowie 2015 legten der russischen Zivilgesellschaft wiederholt Steine in den Weg. Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine detaillierte Analyse und Darstellung, wie die russische Politik schrittweise zu einer Zurückdrängung der Zivilgesellschaft beigetragen hat. Es wird nicht nur auf die Methoden wie, sondern auch auf die Konsequenzen eingegangen werden, welche die vermehrten Vorstöße der Politik für die zivilgesellschaftliche Entwicklung Russlands haben. Eine ausführliche Analyse der Sekundärliteratur, sowie die Verwendung von Primärquellen wie Gesetzestexten und politischen Reden, bilden die methodische Basis der Masterarbeit. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass sich Menschenrechtsorganisationen sich seit der Implementierung der Gesetze vermehrten Angriffen ausgesetzt sehen, die oft finanzielle Schäden, die Auflösung einer Organisation, oder Haftstrafen nach sich ziehen. Die zunehmenden autoritären Züge des Putin’schen Russlands bringen auch die Zivilgesellschaft an die Grenze ihrer Belastbarkeit.
Abstract
(Englisch)
Since the first presidency of Vladimir Putin in 2000, Russian civil society has to struggle with an increasing restrictive legislation against it. The so-called “NGO-Laws” adopted in 2006, 2012 and 2015 repeatedly caused problems for the development of a lively civil society. The main purpose of this Master’s thesis is to analyse and explain the methods used by the Russian government to continuously repress civil society, especially Non-governmental organisations. The thesis not only focusses on the question how the Kremlin succeeded in bearing down on civil society but also on the consequences for the unfolding of Non-governmental organisations. The approach is based on an analysis of secondary literature, furthermore on the use of primary sources such as laws and political speeches. The findings of the thesis show that human rights NGOs had to face serious trouble since the implementation of those “NGO-laws”, such as financial damages, the closure of some organisations or even imprisonment. Putin’s resurgent authoritarianism brought Russian civil society to the brink of its resilience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Civil Society Russia NGOs Human Rights NGO-Laws
Schlagwörter
(Deutsch)
Zivilgesellschaft Russland NGOs Menschenrechte NGO-Gesetze
Autor*innen
Carina Spreitzer
Haupttitel (Deutsch)
Die Zurückdrängung der russischen Zivilgesellschaft am Beispiel von Menschenrechts-Nichtregierungsorganisationen
Paralleltitel (Englisch)
The oppression against Russian civil society using the example of human rights-NGOs
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
130 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dieter Segert
Klassifikationen
86 Recht > 86.85 Menschenrechte ,
89 Politologie > 89.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
89 Politologie > 89.41 Staat und einzelne Gruppierungen ,
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC14478247
Utheses ID
42777
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1