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Curtius Rufus in Straßburg
Imitation und Quellenbenutzung in den Supplementen Johannes Freinsheims
Gabriel Siemoneit
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Klassische Philologie)
Betreuer*in
Hartmut Wulfram
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13766.46815.347065-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Johannes Freinsheims Supplemente zu den unvollständig überlieferten Historiae Alexandri des Curtius Rufus erlangten durch die Dissertation „Supplemente lateinischer Prosa in der Neuzeit“ von Paul Gerhard Schmidt (Göttingen 1964) zwar Bekanntheit in der modernen Forschung, wurden aber noch nie zum Gegenstand einer monographischen Studie. Anknüpfend an den Beobachtungen Schmidts untersucht meine Arbeit schwerpunktmäßig die Bereiche Imitation und Quellenbenutzung. Freinsheims Ziel war es, genauso zu schreiben wie Curtius Rufus, also den Stil des Originals zu imitieren, Anachronismen zu vermeiden und „die Geistesart des betreffenden Autors nachzuahmen“ (Schmidt 1964, 19). Euphorische Rezensionen bezeugen den Erfolg dieses Unternehmens. Dem Urteil der Zeitgenossen zufolge gleichen sich die Texte wie ein Ei dem anderen, und Freinsheim hätte sein Werk als echt ausgeben können. Lassen sich diese Aussagen aus heutiger Sicht verifizieren? Welcher Begriff von Ähnlichkeit lag zugrunde? Vielleicht ein sprachlicher, inhaltlicher oder methodischer? Die Quellen, mithilfe derer Freinsheim die verlorenen Teile der Alexandergeschichte rekonstruierte, sind minutiös am Rand jeder Seite verzeichnet. Welchen methodischen Prinzipien ist er gefolgt? Hat er die Vorlagen wirklich „nach Gutdünken gekürzt oder erweitert“ (ebd., 18f.)? Hat er griechische Texte im Original oder in lateinischer Übersetzung benutzt? Worin besteht der spezifische Wert seiner Bearbeitung? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen wird außerdem der Versuch unternommen, das Supplement im zeitgenössischen politischen und wissenschaftlichen Kontext zu verorten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Curtius Rufus Historiae Alexandri Alexander der Große Johannes Freinsheim Supplement Matthias Bernegger Justus Lipsius
Autor*innen
Gabriel Siemoneit
Haupttitel (Deutsch)
Curtius Rufus in Straßburg
Hauptuntertitel (Deutsch)
Imitation und Quellenbenutzung in den Supplementen Johannes Freinsheims
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
325 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Elisabeth Klecker ,
Reinhold F. Glei
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.40 Klassische Sprachen und Literaturen: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.44 Lateinische Sprache ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.47 Neulateinische Literatur
AC Nummer
AC14559481
Utheses ID
43280
Studienkennzahl
UA | 792 | 229 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1