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"Die Freiheitsstatue um fünf Schilling"
das "Cabaret ABC" (1934-38) : ein Beitrag zur Wiener Kabarettforschung
Sabine Pribil
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Hilde Haider-Pregler
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20911.65128.376564-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das „Brettl am Alsergrund“ wurde nicht, wie angenommen, im März 1934, sondern bereits im Dezember 1933 eröffnet und ist nicht der direkte Vorläufer, aus dem sich das „Cabaret ABC“ entwickelt hat. Das Kollektiv, das unter „Brettl am Alsergrund“ gespielt hatte, verließ das Café City und spielte ab Juni 1934 unter dem Namen „KIK“, „Kleinkunst im Kasinotheater“. Das „Cabaret ABC“ ist somit eine völlig eigenständige Gründung, die am 8.10.1934 im Café City unter der Leitung von Hans Margulies eröffnete. Diese Arbeit versucht Texte aus dem „Cabaret ABC“, seien es bereits publizierte oder neu aufgefundene, in ihren mentalitätsgeschichtlichen Kontext zu stellen. Es wurde auch versucht, ein Verzeichnis der Mitarbeiter anzulegen. Was Ulrike Mayer für die Theater für 49 feststellt, gilt auch für die Kabaretts für 49. Diese wurden nicht eröffnet, weil man vor einem kleinen angeblich eingeschworenen Publikum spielen wollte, sondern weil es keine andere Möglichkeit gab. Die Opposition, die im „ABC“ und in den anderen Kleinkunstbühnen betrieben wurde, kam nicht in erster Linie aus politischer Gesinnung, sondern aus der Not des Alltags heraus. Diese Konstellation von arbeitslosen Theaterschaffenden ermöglichte unter dem Begriff Kleinkunst eine eigene Mischform. Im Lauf ihres Bestehens nahm der „theatrale“ Anteil in den Programmen der Klienkunstbühnen deutlich zu. Die letzten beiden „Programme“ des „ABC“ waren abendfüllende Stücke. Man kann nur vermuten, dass das „ABC“ diesen Weg weitergegangen wäre, doch der Einmarsch der Nationalsozialisten brachte ein vielfältiges und innovatives Kapitel der österreichischen Theatergeschichte zu einem verfrühten und unfreiwilligen Ende.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Cabaret Kleinkunst Censorship Vienna Jimmy Berg Hans Weigel Jura Soyfer
Schlagwörter
(Deutsch)
Kabarett Kleinkunst Zensur Wien Jimmy Berg Hans Weigel Jura Soyfer
Autor*innen
Sabine Pribil
Haupttitel (Deutsch)
"Die Freiheitsstatue um fünf Schilling"
Hauptuntertitel (Deutsch)
das "Cabaret ABC" (1934-38) : ein Beitrag zur Wiener Kabarettforschung
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
532 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Hilde Haider-Pregler ,
Brigitte Marschall
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.06 Theatergeschichte ,
24 Theater, Film, Musik > 24.23 Kleinkunst, Kabarett, Revue
AC Nummer
AC14505541
Utheses ID
43434
Studienkennzahl
UA | 092 | 317 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1