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Stationen des Weges der Mazurka in den österreichischen Volkstanz und ihre rhythmisch-bewegungstechnische Bedeutung (mit besonderer Berücksichtigung des Wiener Raumes)
Peter Paar
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Sportwissenschaft
Betreuer*in
Raimund Sobotka
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15819.26505.657073-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zeitalter der Globalisierung kann der Volkstanz etwas Identitätsbildendes darstellen. Im Zusammenhang mit den Mazurkatanzformen ergeben sich zahlreiche Fragen und Bearbeitungsgründe: Was ist die richtige oder falsche Ausführung? Wie soll man Tanzbeschreibungen bewerten? Welche Bedeutung haben diese Tanzformen als Volkstanz in der Volks- und Bewegungskultur (Sport). Warum wanderten Volkstänze? Welche Veränderungen gibt es zwischen den alten Forschungen und der aktuellen Tanzpraxis? Als Forschungmethoden wurden ein umfangreiches Quellenstudium, eine Befragung und vor allem die Bewegungsanalyse von Videoaufnahmen eingesetzt. Im musikalischen Bereich ging es hauptsächlich um die rhythmischen Aspekte der einzelnen Melodien. Polnische Tänze wanderten durch verschiedene Kulturträger. In Österreich wird die Mazurka erstmalig im Jahre 1810 erwähnt. Die österreichischen Mazurkatanzformen haben sich vor allem im 19. und 20. Jahrhundert ausgeprägt und waren einem steten Wandel in Form und Struktur unterworfen. Die aktuelle Tanzpraxis orientiert sich großteils an den Tanzbeschreibungen ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Veränderungen sind besonders im Bereich des Mazurkagrundschrittes sowie im Tempo der Musikbegleitung zu erkennen. Im Wiener Raum leistet hauptsächlich die Familie den entscheidenden Beitrag zur Weitergabe der tradierten Formen.
Abstract
(Englisch)
In the age of globalisation folk dance can illustrate identity formation. In connection with the dance forms of the mazurka numerous questions and reasons for analysis arise. What is the right or wrong execution? How should dance descriptions be evaluated? Which meaning do these dance forms have as a folk dance in folk culture and sports? Why did folk dances spread? Which changes are there between old research and contemporary dance practice? As research methods an extensive study of sources, a survey and above all a movement analysis of video recordings have been used. In the musical field the main focus has been laid on the rhythmic aspects of the individual melodies. Polish dances spread by different carriers of culture. In Austria the mazurka is mentioned for the first time in 1810. The Austrian forms of mazurka have developed mainly in the 19th and 20th century and were subjected to a continual change in form and structure. The current dance practice is largely based on dance descriptions from the beginning of the 20th century. Changes can be especially seen in the area of the basic mazurka step as well as in the tempo of the musical accompaniment. In the area of Vienna it is mainly the family who makes a decisive contribution to the transmission of traditional forms.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Rhythmus Mazurkagrundschritte österreichische Formen
Autor*innen
Peter Paar
Haupttitel (Deutsch)
Stationen des Weges der Mazurka in den österreichischen Volkstanz und ihre rhythmisch-bewegungstechnische Bedeutung (mit besonderer Berücksichtigung des Wiener Raumes)
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
226, 64 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Notenbeispiele
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Otmar Weiß ,
Thomas Nußbaumer
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC15003648
Utheses ID
43462
Studienkennzahl
UA | 092 | 481 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1