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Wirkung von Gewaltdarstellungen in der anomischen Welt von "The Walking Dead"
Birgit Mühl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jürgen Grimm
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15832.83306.185053-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich zwar schon seit langem mit Gewalt-darstellungen in den Medien, hat sich aber zu lange mit eindimensionalen Stimulus-Response-Modellen beschäftigt, die den unterschiedlichen Medieninhalten nicht gerecht werden. Denn verschiedene ästhetisch-dramaturgische Aspekte der Gewaltdarstellungen haben unterschiedliche Wirkungen auf die Rezipienten/Rezipientinnen. In dieser Magisterarbeit wurden Gewaltdarstellungen in der anomischen Welt von The Walking Dead und ihre Wirkungen auf die Rezipienten/Rezipientinnen überprüft. Weiters wurde der Einfluss von positiven und negativen Charakterisierungen der Hauptfigur untersucht. Das durchgeführte Experiment bestand aus drei Teilen: einem prärezeptiven Fragebo-gen, einer physiologischen Messung von Hautleitwiderstand und Puls während der Film-vorführung und einem postrezeptiven Fragebogen. Die 95 Teilnehmer/Teilnehmerinnen wurden gleichmäßig auf die drei Versuchsgruppen verteilt, die jeweils manipulierte Zu-sammenschnitte der Serie The Walking Dead zu sehen bekommen haben. Postrezeptiv konnte eine Verminderung von reaktiver Aggression und eine Erhöhung der Aggressi-onshemmung festgestellt werden. Die physiologischen Daten wiesen nach, dass während des Films eine angst- und stressauslösende Situation für die Probanden/Probandinnen vorherrschte. Die positive Charakterisierung und das Weglassen von negativer Charakterisierung erhöhte das Involvement der Probanden/Probandinnen.
Abstract
(Englisch)
The discussion about violence and media in communication studies has been going on for a long time, but there are still questions to be answered. The research tradition focused too long on one-dimensional stimulus-response-concepts, which is not suitable to measure diverse media contents. Different aesthetics and plots of violent media contents are responsible for different effects on the recipient. This master thesis studied violent displays in the anomic world of The Walking Dead and their effects on the recipients. It also focussed on the effects of positive and negative characterizations of the main char-acter. The experiment consisted of three parts: a questionnaire before the film, physio-logic recording of skin conductance level and pulse during the film and a questionnaire after the film. The 95 participants were distributed to three groups, which each watched a differently cut version of scenes from The Walking Dead. After the Film the participants were less aggressive and more inhibited to act aggressive than before. The physiologic data implies that the participants experienced stress and fear during the film. The positive characterization of the main character increased the participants’ involvement.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
media effects display of violence anomy The Walking Dead Scary World Theory Just World Theory experiment skin conductance level pulse
Schlagwörter
(Deutsch)
Medienwirkung Gewaltdarstellungen Anomie The Walking Dead Scary Word Theorie Just World Theorie Experiment Hautleitwiderstand Puls
Autor*innen
Birgit Mühl
Haupttitel (Deutsch)
Wirkung von Gewaltdarstellungen in der anomischen Welt von "The Walking Dead"
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
163 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen Grimm
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.36 Fernsehen
AC Nummer
AC15086779
Utheses ID
43492
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1