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Sozialpartnerschaftliche Arbeitszeitpolitik im föderalen System Österreichs
Akteurskonstellationen im arbeits- und gesundheitspolitischen Kontext in Österreich und Oberösterreich von 1966 bis 2017
Marcus Mayer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Politikwissenschaft
Betreuer*in
Ingfrid Schütz-Müller
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15819.04342.180770-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der sozialpartnerschaftlichen Arbeitszeitpolitik von 1966 bis 2017 auf Bundesebene und den jeweils den Verlauf beeinflussenden Faktoren der sozioökonomischen Rahmenbedingungen und der Regierungskonstellationen. Damit werden im Verlauf die Verlagerung der Durchsetzungsmöglichkeiten und die sozialpartnerschaftliche Einbindung bis zum Scheitern der Sozialpartner-Verhandlungen zur geplanten Arbeitszeitflexibilisierungsnovelle im Juni 2017 analysiert und die Basis für einen Ausblick auf diesbezügliche Zukunfts-Szenarien geschaffen. Neben der Auswertung bestehender Fachpublikationen, werden die Argumentationslinien vor allem auf Basis einer Dokumentenanalyse der stenographischen Protokolle der Nationalratsdebatten und den entsprechenden parlamentarischen Materialien skizziert. Mit dem Beitritt Österreichs zur EU 1995 eröffnet sich ab diesem Zeitpunkt eine neue Ebene des politischen Einflusses auf die Arbeitszeitpolitik, welche mit der, seitens der EU geforderten Anpassung der Arbeitszeitregelungen für Spitalsärzte auf Bundesebene, einen föderalen Anpassungsbedarf der Ärztegehälter auf Landesebene auslöst. Die Arbeit setzt sich daher in Abschnitt II mit Frage der Akteurs-Konstellation und des Verhandlungsverlaufs auf oberösterreichischer Landesebene auseinander und analysiert neben der generellen landespolitischen Beteiligung der Sozialpartner in Oberösterreich (Regional Governance), darüber hinaus drei weitere sozialpartnerschaftliche Beteiligungsmodelle auf Betriebsebene mit arbeitszeitpolitischem Bezug. In diesem Abschnitt wurde aufgrund dünner Publikationslage und größtenteils nicht parlamentarisch dokumentierter analysierter Projekte mit der Methode qualitativer Experteninterviews und –befragungen auf Spitzenvertreterebene gearbeitet. Damit wird letztlich ein Beitrag zur Frage geleistet, inwiefern regionale Sozialpartnerschaft existiert bzw. erfolgreich ist, und damit allenfalls einen Stabilitätsbeitrag zur Sozialpartnerschaft auf Bundesebene leisten kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sozialpartnerschaft Arbeitszeitpolitik Regional Governance
Autor*innen
Marcus Mayer
Haupttitel (Deutsch)
Sozialpartnerschaftliche Arbeitszeitpolitik im föderalen System Österreichs
Hauptuntertitel (Deutsch)
Akteurskonstellationen im arbeits- und gesundheitspolitischen Kontext in Österreich und Oberösterreich von 1966 bis 2017
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
282 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Klaus Zapotoczky ,
Johann Wimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.37 Föderalismus ,
89 Politologie > 89.41 Staat und einzelne Gruppierungen ,
89 Politologie > 89.57 Politische Beteiligung
AC Nummer
AC14501452
Utheses ID
43570
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
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