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Spielboden
lebende Kulturgeschichte Vorarlbergs
Ines Maria Mäser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Brigitte Marschall
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4890
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29959.59053.683053-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Alternativkultur, welche sich parallel zu den Festspielen und einem Theater für Vorarlberg – den konventionellen Arten der Kultur in Vorarlberg – Anfang der 1970er Jahre zu entwickeln begonnen hat, ist ein oftmals unbeachtetes Gebiet der Theatergeschichte. Der Spielboden – das eigentliche Thema meiner Arbeit hat sich in einer sehr spannenden Zeit zu Beginn der 1980er Jahre entwickelt, und sehr viel zum heutigen Kulturverständnis der Vorarlberger und der heutigen Kulturpolitik in Vorarlberg beigetragen. Die vorliegende Arbeit erforscht wie diese Entwicklung der Alternativkultur in Vorarlberg von Statten ging, und wie der Spielboden vom kleinen Verein auf freiwilliger Basis zu einer Kulturveranstaltungs-GmbH gewachsen ist. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Wahrnehmung der Öffentlichkeit, den Schwierigkeiten der Spielbodenverantwortlichen mit den konservativen Stadtverantwortlichen und der Entwicklung der Kulturpolitik in Vorarlberg und den Beitrag des Spielbodens gelegt. Um einen besseren Einblick in die Mentalität der Vorarlberger, und somit auch die Probleme die durch diese verursacht werden, geben zu können, beschäftigt sich das erste Kapitel mit dem „Volkscharakter des Vorarlbergers“. Weiters wird im darauf folgenden Kapitel die Theatergeschichte Vorarlbergs näher betrachtet. Das dritte Kapitel behandelt die Gesellschaft im westlichsten Bundesland nach dem zweiten Weltkrieg sowie die Entwicklung einer Alternativ- und Jugendkultur. In dieser Zeit wirken auch bereits sehr viele Personen, die dann später für den Spielboden von Bedeutung sind. Erst das vierte Kapitel der Arbeit behandelt den Spielboden, seine Entstehung, seine Grundsätze und die Geschichte desselben. Hier werden besonders die Impulse zur Kulturpolitik in Vorarlberg, den Standpunkt zur Kultur und die Querelen mit der konservativen Stadtführung behandelt. Im letzten Kapitel werden lediglich die Zahlen und Fakten, die größtenteils schon in den vorigen Kapiteln erwähnt wurden zusammengefasst und zur Vollständigkeit gebracht.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spielboden Gaul Flint
Autor*innen
Ines Maria Mäser
Haupttitel (Deutsch)
Spielboden
Hauptuntertitel (Deutsch)
lebende Kulturgeschichte Vorarlbergs
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
130 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Marschall
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.08 Theatersoziologie, Theaterpsychologie
AC Nummer
AC07709321
Utheses ID
4358
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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