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Das Jesusbild im Religionsunterricht der Sekundarstufe I
Michaela Zehentner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Marcello Neri
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4928
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29470.12991.160960-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit versucht aufzuweisen, wie die Gestalt Jesu Christi im Schulkontext behandelt wird und wie sich dies zu christologischen Inhalten der aktuellen Dogmatik verhält. Gefragt wird einerseits danach, wie Jesus Christus in den Lehrplänen der Sekundarstufe I und in den Schulbüchern dieser Jahrgangsstufen thematisiert wird. Anderseits geht es um die Christusbilder, die Schülerinnen und Schüler entwickeln und welche Rückfragen oder Desiderate sich möglicherweise aus diesen für die christologischen Reflexionen der Gegenwart ergeben. Hierbei wird vor allem der Problematik einer fehlenden Kontextualität und deren Auswirkungen auf die Entwicklung eines Jesusbildes besondere Beachtung geschenkt. Die Arbeit skizziert zunächst aktuelle christologische Ansätze und Debatten, wie sie sich in den Lehrbüchern zur katholischen Dogmatik finden. Auf dieser Grundlage werden sowohl die Lehrpläne für die Unterstufe Allgemeinbildender höherer Schulen als auch für Hauptschulen sowie folgende in Österreich verwendete Schulbücher dahingehend untersucht, wie die Gestalt Jesu Christi in ihnen thematisiert wird und welche christologischen Vorstellungen sie repräsentieren: die Bände „Lebensquellen“, „Lichtblicke“, „Freiräume“ und „Lebensträume“ aus der sogenannten Grazer Reihe sowie die Bände „Thema: Religion 1-4“. Ebenso werden die Bücher „Komm mit – Fass an“, „Komm mit – Entdecke die Welt“ sowie „Komm mit – Der Freiheit entgegen“ in die Untersuchung eingebunden. In den Mittelpunkt der Betrachtung werden dabei folgende Thematiken gestellt: das Verhältnis zwischen dem historischen Jesus und dem christologischen Dogma (Christologie von unten – von oben), die Reich-Gottes-Botschaft Jesu, die politische Dimension seines Wirkens, das Verhältnis der Christologie zu der Religion Jesu Eltern, dem Judentum, sowie die politische Dimensionen der Christologie. In einem zweiten Schritt wird versucht zu erheben, wie Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufen mit der Gestalt Jesu Christi umgehen - welche Vorstellungen sie entwickeln, welche Bedeutung sie in Jesus Christus sehen und welche Fragen sie formulieren. Dies geschieht mittels qualitativer Interviews. Deren Ergebnisse werden mit christologischen Inhalten verglichen, um so herauszufinden, welche Desiderate sich an den Religionsunterricht einerseits, an die aktuelle dogmatische Diskussion andererseits ergeben.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the relationship between the academic Christological debate and the rendering of the persona “Jesus Christ” in contemporary Austrian schoolbooks for students aged ten to fourteen. Therefore, both the curriculum as well as the respective schoolbooks will be examined for their depiction of Jesus Christ. Apart from that, the students’ own image of Jesus is to be thematized. From this basis, questions as well as desires towards the systematic branch of theology are formulated. The focus of this work lies on the lack of contextualisation in Systematic Theology and its effects on the development of an image of Jesus. Firstly, the theological discussions and approaches concerning Christology as found in dogmatic compendiums are outlined, which are then contrasted and put into relation with the curriculum and contemporary Austrian schoolbooks. Those books of interest are „Lebensquellen“, „Lichtblicke“, „Freiräume“ and „Lebensträume“ forming the so-called Grazer Reihe as well as the books „Thema: Religion 1-4“. In addition, the books „Komm mit – Fass an“, „Komm mit – Entdecke die Welt“ and „Komm mit – Der Freiheit entgegen“ are to be looked at. In terms of themes to be covered, the thesis focuses on the relationship between the historic person Jesus and the Christological dogma, Jesus’ teachings about the Kingdom of God, the political dimension of Jesus’ teachings as well as the relationship between Christology and Judaism. In qualitative interviews, the students are asked about their ideas and thoughts on Jesus and his teachings. These interviews are then used to formulate desires towards Systematic Theology, based on how the academic discourse can contribute to the better understanding of Jesus and his teachings.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Rückbindung der aus Schulbuchanalyse und Schülerinterviews gewonnen Daten an die wissenchaftliche christologische Diskussion
Autor*innen
Michaela Zehentner
Haupttitel (Deutsch)
Das Jesusbild im Religionsunterricht der Sekundarstufe I
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
98 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marcello Neri
Klassifikationen
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.69 Systematische Theologie: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.51 Religiöse Erziehung
AC Nummer
AC08134503
Utheses ID
4393
Studienkennzahl
UA | 190 | 020 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1