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Queer Reading
Dekonstruktion von Heteronormativität in Buffy the Vampire Slayer
Manuel Simbürger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Braidt
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30089.05189.543054-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Forschungsarbeit Queer Reading. Dekonstruktion von Heteronormativität in BUFFY THE VAMPIRE SLAYER beschäftigt sich mit einer ganz speziellen Art des Gegen-Lesens von Texten aller Art. Beim Queer Reading wird beim Leseakt die Homosexualität des Textes in den Mittelpunkt gestellt. Das Aufkommen dieser Methode innerhalb der Forschung ist divers, fixierte Regeln können (und sollen) nicht festgemacht werden. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den homoerotischen Schattengeschichten, Subtexten und Metaphern eines Textes auseinander, wodurch sich das Themenspektrum auf interessante Weise erweitert und auch Fragen aufgeworfen werden wie beispielsweise: Beinhaltet jeder Text grundsätzlich Subtexte? Ist das, was wir in einem Text zu erkennen glauben, tatsächlich ‚das Wahre‘? Und lässt sich ein Text überhaupt lesen? Diese Arbeit nimmt sich diesen Fragen an. Durch den sich jeglicher Definition verweigernden Terminus queer wird es auch möglich, neue, komplexe und faszinierende Sichtweisen auf Geschlecht, Sexualität und Begehren aufzuzeigen, womit der Methode des Queer Readings eine (in der Forschung bislang vernachlässigte) bedeutende gesellschafts-politische Macht zukommt, da sie durch das Sichtbarmachen von homoerotischen Subexten heteronormative Repräsentationen entlarvt und somit gleichzeitig die Selbstreflexion des Lesers bezüglich dem eigenen Gefangensein in einer heteronormativen Ordnung der Gesellschaft fördert. Ziel des Queer Readings ist es, die gesellschaftliche Heteronormativität zu dekonstruieren und somit aktiv Kategorisierungen und Diskriminierungen entgegenzutreten. Ein wichtiger Punkt dieser Forschungsarbeit ist es, die Binarität von Hetero- und Homosexualität, sowie von oppositionellem Denken im Allgemeinen, wie es seit Platon vorherrscht, als diskursiv und kulturell erzeugt zu entlarven. Am theoretischen Beispiel von BUFFY THE VAMPIRE SLAYER wird nicht nur einem hochwertigen Qualitätsprogramm Tribut gezollt, sondern auch aufgezeigt, wie innerhalb eines populärkulturellen Produktes gesellschaftliche Normen dekonstruiert werden, womit auch einer TV-Serie wie BUFFY, welche durch Verwendung von Metaphern ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellt, hohe gesellschaftliche Macht zukommt. Meiner Arbeit sind 14 jpg-Bilder beigefügt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Queer Theory Judith Butler Buffy the Vampire Slayer Homosexualität Heterosexualität Heteronormativität Dekonstruktion Teresa de Lauretis Jacques Derrida Paul de Man Queer Reading queer Alexander Doty Andreas Kraß Eve K. Sedgwick
Autor*innen
Manuel Simbürger
Haupttitel (Deutsch)
Queer Reading
Hauptuntertitel (Deutsch)
Dekonstruktion von Heteronormativität in Buffy the Vampire Slayer
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
185 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Braidt
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.78 Textkritik ,
24 Theater, Film, Musik > 24.38 Fernsehen, Hörfunk
AC Nummer
AC07887232
Utheses ID
4525
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1