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Exploring Austrian EFL teachers' beliefs on grammar instruction
Bianca Wegscheider
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Christiane Dalton-Puffer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51743
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25151.33676.215861-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Komplexität effektive Methoden für den Grammatikunterricht in Englisch als Fremdsprache zu finden, hat ForscherInnen über die letzten Jahrzehnte hinweg durchwegs beschäftigt. Trotz der intensiven Forschungen und Untersuchungen in diesem Bereich, die sich mit Möglichkeiten der Verbesserung des Zweitsprachenerwerbs, fällt der Transfer und die praktische Anwendung dieser Forschungsergebnisse sehr schwer. Die wissenschaftlichen Untersuchungen haben gezeigt, dass es substantielle Unterschiede zwischen dem nachweislich qualitativ gutem und dem tatsächlich stattfindendem Unterricht gibt. Um eine Impression der Tätigkeiten österreichischer Englischlehrkräfte zu erlangen, wurden deren Überzeugungen und Einstellungen gegenüber dem englischen Grammatikunterricht erforscht. AHS-, BHS- und NMS-Lehrkräfte wurden mittels einem quantitativen Instrument, eines Onlinefragebogens, befragt, welcher zum Teil auf einer bereits existierenden Studie basierte, welche von Graus und Coppen (2016) durchgeführt wurde. Studienteilnehmer/innen sollten ihre Meinung betreffend folgender gegensätzlicher Methodenpaare des Fremdsprachenunterrichts kundtun: meaning- focused versus form-focused instruction, Focus on Form (FonF) versus Focus on Forms (FonFs), impliziter versus expliziter und induktiver versus deduktiver Instruktion. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Hypothese zu bestätigen, dass eine Korrelation zwischen diesen Tendenzen und institutionellen Unterschieden der Ausbildungsstätten, sowie der professionellen Entwicklung der Lehrpersonen und deren Einstellungen zu Grammatikunterricht besteht. Diese Hypothese konnte nur teilweise bestätigt werden, jedoch findet sich eine statistisch relevante Korrelation zwischen den Einstellungen der Lehrkräfte und deren Arbeitsplatz beziehungsweise deren Ausbildungsstätten. Das Ausmaß an Weiterbildung hatte keinen statistisch relevanten Einfluss auf die Einstellungen der Lehrpersonen, aber es hat sich herausgestellt, dass AbsolventInnenen öffentlicher Universitäten wesentlich mehr Zeit im Selbststudium für das Fach Englisch aufbringen, als AbsolventInnenen Pädagogischer Hochschulen. Im Allgemeinen kann festgehalten werden, dass die Daten darauf hindeuten, dass eine Tendenz zu form-focused und expliziter Instruktion vorherrscht, sowie eine Vorliebe für Focus on Forms. Die vorliegende Studie hat mehrere Fragen aufgeworfen, welche weiterer Forschung, idealerweise qualitativer Natur, bedürfen.
Abstract
(Englisch)
The complexity of effective methods in ELT grammar teaching has concerned researchers for several decades now. Despite SLA research being highly invested in this topic area in order to improve and facilitate SLA, the transfer and practical use of those findings remains challenging. Research has shown that there are substantial differences between what is known to be effective in EFL teaching contexts and what is in fact happening in classrooms around the world. In order to generate evidence regarding the practices of Austrian EFL teachers, their beliefs on grammar teaching have been investigated. This online questionnaire study is partially a replication of a study by Graus and Coppen (2016). Their construct used four dichotomous pairs prominent in EFL grammar instruction: meaning-focused versus form-focused instruction, Focus on Form (FonF) versus Focus on Forms (FonFs), implicit versus explicit and inductive versus deductive instruction; additional questions contextualized the topic in Austrian ELT. A total of 103 teachers from NMS, AHS and BHS responded to the questionnaire. The study aimed at confirming the hypothesis that institutional differences of teachers’ training programs, as well as their professional development have a statistically significant influence on their beliefs on grammar teaching. While this hypothesis could only be confirmed in part, the data suggests a correlation between teachers’ beliefs on grammar instruction and their place of education or rather their working environment. Thus, AHS or BHS teachers reveal a stronger preference of form-focused instruction than NMS teachers, for instance. While the extent of further training does not significantly correlate with participants’ beliefs, a statistically significant correlation between graduates from public universities and tertiary colleges and their time spent on self-study can be detected, namely that graduates from public university spend by far more time on self-study than graduates from tertiary colleges. The data suggests that Austrian EFL teachers show a strong tendency towards form-focused, explicit teaching with a leaning towards FonFs. Overall, the study has raised several issues that would require further research, especially research of a qualitative nature.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Austrian EFL teachers grammar beliefs EFL grammar instruction
Schlagwörter
(Deutsch)
Grammatikunterricht österreichische Englischlehrkräfte Einstellungen Überzeugungen
Autor*innen
Bianca Wegscheider
Haupttitel (Englisch)
Exploring Austrian EFL teachers' beliefs on grammar instruction
Paralleltitel (Deutsch)
Erforschung der Überzeugungen österreichischer Englischlehrkräfte im Hinblick auf Grammatikunterricht
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
x, 130 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christiane Dalton-Puffer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.43 Zweitsprachenerwerb
AC Nummer
AC15102924
Utheses ID
45705
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1