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Freiheit als Prinzip - metaphysische Herausforderungen und Schellings absoluter Idealismus der Mitwissenschaft
Michael Hackl
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Evangelisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doctor of Philosophy-Doktoratsstudium Advanced Theological Studies/Religionspädagogik (Dissertationsgebiet: Evangelische Theologie)
Betreuer*in
Christian Danz
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19212.84941.351065-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der vorliegenden Schrift soll der Frage nach dem theoretischen, dem metaphysischen Fundament aller praktischen Philosophie nachgegangen werden. Dabei kristallisiert sich heraus, dass deren Fundament die Freiheit des Willens ist, ohne sie ist schlechthin keine Moral und keine Ethik möglich. Sind wir nicht zum selbstbestimmten Handeln fähig, handeln wir, wie wir handeln, ohne dass wir daran etwas ändern könnten. Sodann ist auch kein moralisches Handeln möglich, schließlich können wir unser Handeln nicht steuern, wir können nicht sollen, wir sind schlechthin fremdbestimmt, sohin ohnmächtig. Sofern wir aber zur Freiheit fähig sind, hat sie höchste Geltung für unser Handeln, denn allein durch sie können wir das Gute und Schöne hervorbringen. ›Haben‹ wir Freiheit, ist sie für uns der höchste Wert, treten wir nicht für sie ein, ist sie nicht mehr. Um die Freiheit des Menschen auszuweisen, arbeitet sich die folgende Darstellung an den zentralen metaphysischen Konzeptionen ab, die vor dem wissenschaftlichen Befund des 20./21. Jahrhunderts der Frage nach dem Grund des Sollens nachgehen. Anhand der Konzeptionen von Hans Jonas, Vittorio Hösle und Klaus Michael Meyer-Abich zeigt sich, dass die Hinwendung zum Materialismus, zum Idealismus wie auch zu einer naturbezogenen Mitwissenschaft alleine nicht den nötigen metaphysischen Aufweis liefern kann, um die Freiheit erweisen zu können. Aber durch die gewonnenen kritischen Einsichten lässt sich entlang des mit Friedrich Wilhelm Joseph Schelling formulierten absoluten Idealismus der Mitwissenschaft ein Freiheitsbegriff begründen, der nicht nur die Einheit des schellingschen Denkens aufzeigt, sondern ebenso herausstreicht, was die Freiheit ausmacht und wie sie strukturiert ist. Hierdurch ist die notwendige Grundlage der praktischen Philosophie zu begründen, erfahren wir doch, wie es aus Freiheit für die Freiheit tätig zu sein gilt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Hans Jonas Vittorio Hösle Klaus Michael Meyer-Abich Freedom Free Will Metaphysics Idealism Absolute Philosophy of Nature Ethics
Schlagwörter
(Deutsch)
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Hans Jonas Vittorio Hösle Klaus Michael Meyer-Abich Freiheit Willensfreiheit Metaphysik Idealismus Absolutes Naturphilosophie Ethik
Autor*innen
Michael Hackl
Haupttitel (Deutsch)
Freiheit als Prinzip - metaphysische Herausforderungen und Schellings absoluter Idealismus der Mitwissenschaft
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
xvi, 337 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Andreas Arndt ,
Lore Hühn
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.00 Philosophie: Allgemeines ,
08 Philosophie > 08.30 Systematische Philosophie: Allgemeines ,
08 Philosophie > 08.31 Metaphysik, Ontologie ,
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.00 Theologie, Religionswissenschaft: Allgemeines ,
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.60 Systematische Theologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15145741
Utheses ID
46352
Studienkennzahl
UA | 794 | 145 | 041 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1