Detailansicht

Haar- und Barttracht im 18. Jahrhundert als Statusrepräsentation
eine kulturhistorische Gegenüberstellung von Natur & Kultur
Kirstin Amstler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Dorothea Nolde
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29849.94064.158964-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Spielten Kopfhaar und Gesichtsbehaarung im 18. Jahrhundert in Zentraleuropa eine Rolle in der Kommunikation und wenn ja, welche? Konnte durch Manipulieren des Kopfhaares und/oder der Gesichtsbehaarung der Stand einer Person dargestellt werden? Gab es Wechsel-wirkungen von Natur und Kultur und wie waren diese zusehen? Diese Fragen werden nicht nur durch das Verwenden von Lexika, eines Journals und eines Bartbüchleins aus dem 18. Jahrhundert beantwortet, sondern auch durch eine vergleichende Literaturrecherche verdich-tet. Im ersten Teil stehen die Haare im Fokus. Zunächst wird auf die Entwicklung der Frisur vom 15. Jahrhundert ausgehend eingegangen, anschließend wird die Bedeutung der Perücke the-matisiert. Aspekte wie Religion und Militär werden hierbei ebenso berücksichtigt, wie Inter-aktionen von Haaren und Politik. Kopfbedeckungen, die Funktion in der Strafpraxis und die Physiognomie der Haare und die damit angeblich verbundenen menschlichen Charakterzüge werden angesprochen. Haare können als ein standesspezifisches Charakteristikum angesehen werden. Beispiele wie die Turmfrisuren manch hochgeborener Damen, sowie die extravagan-ten Perücken adeliger Männer belegen diese These. Das Tragen offener Haare war nur den Jungfrauen vorbehalten, Ehefrauen sollten ihr Haar verdecken. Im zweiten Teil wird der Bart besprochen. Einerseits steht die bartlose Aufklärung im Mittel-punkt, doch wird hier auch die Vorgeschichte, wie es zur Bartlosigkeit kam, dargelegt. Die Abwesenheit des Bartes im 18. Jahrhundert war für jeden Mann von Stand notwendig, denn die Perücke war zum Inbegriff von Männlichkeit geworden. Die grausame Ausnutzen bärtiger Frauen, sowie die Zusammenhänge von Religion, Militär und Medizin mit der Gesichtsbehaa-rung werden aufgezeigt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
hair beard wig
Schlagwörter
(Deutsch)
Haar Bart Perücke Kommunikation Kultur Alltag
Autor*innen
Kirstin Amstler
Haupttitel (Deutsch)
Haar- und Barttracht im 18. Jahrhundert als Statusrepräsentation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kulturhistorische Gegenüberstellung von Natur & Kultur
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
87 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dorothea Nolde
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.30 Europäische Geschichte in Mittelalter und Neuzeit: Allgemeines
AC Nummer
AC15063328
Utheses ID
46482
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1