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"Ein Konkordat, wie es die christlichsozialen Blätter haben möchten, wird deshalb ein frommer Wunsch bleiben" - das Konkordat von 1933/34 aus Sicht der "nationalen Opposition"
Daniel Plassnig
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Katholische Religion
Betreuer*in
Lothar Höbelt
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19385.41090.725266-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Berichterstattung über das Konkordat 1933/34 zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich aus Sicht von ausgewählten Tages- und Wochenzeitungen der „nationalen Opposition“ anhand ausgewählter Zäsuren im Untersuchungszeitraum. Dieser wurde in drei Abschnitte geteilt: Beginn der Verhandlungen 1931, Unterzeichnung des Konkordates 1933 und die Inkraftsetzung des Vertrages 1934. In der Arbeit werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Wie äußerten sich die Blätter zur Konkordatshematik? Auf welchen Themen lag dabei das besondere Augenmerk? Welche Nuancen zwischen den einzelnen nationalen Zeitungen können herausgearbeitet werden? Mit der Wahl der österreichischen Zeitungen Tages-Post, Innviertler Zeitung, Freie Stimmen, Wiener Neueste Nachrichten und der Allgemeinen Bauernzeitung wurde versucht, das nationalliberale Spektrum weitgehend abzudecken. In der Arbeit konnte nachgewiesen werden, daß sich alle Zeitungen im Allgemeinen sehr sachlich mit dem Konkordat auseinandersetzten. Die Blätter veröffentlichten größtenteils Berichte der Amtlichen Nachrichtenstelle und der Politischen Korrespondenz. Auf die generelle Verminderung der eigenen Berichte und der Wegfall der „individuellen Note“ im Zeitungswesen der Ersten Republik wurde in dieser Arbeit hingewiesen. Lediglich die Freien Stimmen stachen mit zahlreichen Leitartikel und Leserbriefen hervor. Die anfängliche Kritik an der Ausweitung der Konkordatsverhandlungen auf das Gebiet der Schule nahm im Laufe des Untersuchungszeitraumes ab. Das hing maßgeblich mit der Einführung der „verschärften Vorlagepflicht“ für das Kärntner Organ ab Frühjahr 1933 zusammen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Konkordat Heiliger Stuhl Erste Republik Zeitungen Pressewesen nationalliberal
Autor*innen
Daniel Plassnig
Haupttitel (Deutsch)
"Ein Konkordat, wie es die christlichsozialen Blätter haben möchten, wird deshalb ein frommer Wunsch bleiben" - das Konkordat von 1933/34 aus Sicht der "nationalen Opposition"
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
128 Seiten : Diagramm
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lothar Höbelt
Klassifikation
15 Geschichte > 15.43 Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
AC Nummer
AC15081554
Utheses ID
46867
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 020 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1