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Semi-automatic segmentation and classification of ground penetrating radar depth slices and their application in a GIS
Marie- Luise Kröhl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kartographie und Geoinformation
Betreuer*in
Wolfgang Kainz
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14556.05323.689159-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Neben der Magnetometrie ist Bodenradar (GPR) die wichtigste non-invasive geophysikalisch archäologische Prospektionsmethode. In den vergangenen Jahren wurden am österreichischen Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) enorme Fortschritte auf dem Gebiet der Entwicklung und Anwendung von großmaßstäbigen, ultra hochauflösenden Magnetometer und GPR Messungen erzielt, welche in einer weiten Bandbreite an archäologischen Stätten in Zentral - und Nordeuropa stattfanden. Auf dem Gebiet der geophysikalisch archäologischen Prospektion ist es von großer Bedeutung, dass die in großer Menge gesammelten bodennahen geophysikalischen Prospektionsdaten archäologisch inter- pretiert werden, um den gemessenen Daten, welche Unterschiede in den physikalischen Eigenschaften des Untergrunds beschreiben, archäologische Bedeutung zuzuweisen. Archäologische Interpretation der georeferenzierten Prospektionsdaten findet in- nerhalb des Rahmens eines Geographischen Informationssystems (GIS) statt, welches die räumliche Analyse des erstellten Rasterdatensatzes und Kartenbildern ermöglicht. W ̈ahrend magnetische Prospektionsdaten zweidimensional sind, können GPR Daten dreidimensional sein. 3D GPR Datenvolumen werden ind er Regel von übereinander dargestellten horizontalen Zeit- oder Tiefenscheiben dargestellt, die Reflektionen des ausgesendeten Radarpulses an verschiedenen Tiefenniveaus darstellen. Strukturen von archäologischem Interesse können sich als anomale Bereiche in den Prospektionsdaten und Kartenbildern darstellen. Diese Anomalien wurden traditionellerweise während der manuellen Interpretation in einem GIS anhand von vektorbasierten Shapefiles umgezeichnet. Diese manuelle Segmentierung und Klassifizierung von Daten ist bei großflächigen, ultra hochaufl ̈osenden Datensätzen ineffizient. Aus diesem Grunde sind neue (halb-)automatische Methoden vonn ̈oten. Ähnlich wie die halbautomatische Segmentierung und Klassifizierung magnetischer Prospektionsdaten, welche vom LBI Archpro während der letzten Jahre angewandt wurden, verlangt es nach einer effizienten Methode der Umzeichnung von Anomalien in Form von Shapefiles. Zu diesem Zweck wurden vorhandene Softwarelösungen evaluiert und Regelsätze getestet. Ziel dieser Arbeit war eine Durchführbarkeitsstudie für die halbautomatische Segmentierung und Klassifizierung archäologischer Prospektionsdaten. Zu diesem Anlass wurde ein Bodenradar Datensatz der wikingerzeitlichen Siedlungs- und Handelsstätte im schwedischen Birka als Anwendungsbeispiel herangezogen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
eCognition GIS GPR
Autor*innen
Marie- Luise Kröhl
Haupttitel (Englisch)
Semi-automatic segmentation and classification of ground penetrating radar depth slices and their application in a GIS
Paralleltitel (Deutsch)
Halbautomatische Segmentierung und Klassifizierung von Bodenradar Tiefenscheiben und ihre Anwendung in einem GIS
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
221 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfgang Kainz
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC15190401
Utheses ID
47061
Studienkennzahl
UA | 066 | 856 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1