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Die (einzig) wahre Lügenpresse - Satirenachrichten in Österreich und Deutschland am Beispiel von "Tagespresse" und "Postillon"
eine Analyse von Inhalten und Facebook-Reaktionen
Christoph Riedler
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21479.34957.809972-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Inhalte der Online-Satirenachrichtenseiten „Tagespresse“ (Österreich) und „Postillon“ (Deutschland) und die Reaktionen darauf, anhand der veröffentlichten Artikel und der Facebook-Seiten der beiden Medien. Dafür wird auf bisher verwendete Theorien zur Erforschung von Satirenachrichten und die Auswirkungen von Satirenachrichten eingegangen. Die Inhaltsanalyse befasst sich mit den vorkommenden Themen, Zielen, Personen, Parteien, Firmen/Institutionen (insbesondere Nachrichtenmedien) sowie der Aktualität, der Satireart und dem Inlandsfokus von Satirenachrichten. Der Zeitraum der Inhaltsanalyse beschränkte sich jeweils auf ein halbes Jahr vor einer Wahl („Tagespresse“: bis zur Nationalratswahl 2017; „Postillon“: bis zur Bundestagswahl 2017). Bei beiden Medien zeigte sich ein deutlicher Überhang von horazischer Satire, aktuellen und aufs Inland bezogenen Artikeln und dem Thema Politik. Bei der „Tagespresse“ folgte im Anschluss das Thema Medien, beim „Postillon“ Wirtschaft. Bei der „Tagespresse“ wurde die ÖVP am häufigsten harsch kritisiert (gemessen an den eigenen Erwähnungen), danach folgten die Liste Pilz, die SPÖ, die FPÖ, die Grünen und die NEOS. Beim „Postillon“ lag die AfD an erster Stelle, gefolgt von der CSU, der CDU, der SPD, der FDP, den Grünen und der Linken. Die juvenalische Satire war bei beiden Medien mit mehr „Wütend“-Reaktionen, weniger „Haha“-Reaktionen und mehr „Traurig“-Reaktionen verbunden, was mit der unterschiedlichen Herangehensweise der Satirearten erklärt wurde. Das Thema Fußball ging mit vergleichsweise mehr Kommentaren einher, was dadurch erklärt wurde, dass dieses Thema Kritik hervorruft und auch weniger aktive Facebook-User zu Reaktionen veranlasst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Satire Satirenachrichten Fake News Tagespresse Postillon Inhaltsanalyse Facebook
Autor*innen
Christoph Riedler
Haupttitel (Deutsch)
Die (einzig) wahre Lügenpresse - Satirenachrichten in Österreich und Deutschland am Beispiel von "Tagespresse" und "Postillon"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse von Inhalten und Facebook-Reaktionen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
XXI, 666 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC15461758
Utheses ID
49119
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1