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Papst Franziskus
ein Jesuit bringt frischen Wind – wie die jesuitische Spiritualität seinen Weg mit der Kirche prägt
Tanja Welsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Religionspädagogik (Schwerpunkt: Katholische Religionspädagogik)
Betreuer*in
Johann Pock
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17285.46727.526573-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 2013 wurde der Nachfolger Papst Benedikts XVI. gewählt. Zur Überraschung vieler war es erstmals in der Geschichte ein aus Lateinamerika stammender Jesuit. Die Namenswahl „Franziskus“ dürfte kein Zufall sein, sondern sein Vorhaben, für die Menschen da zu sein, verdeutlichen. Dass Bergoglio die Nähe der Menschen sucht, zeigte sich schon am Anfang seines Amtsan-tritts. Er war ganz in weiß gekleidet und begrüßte das Volk am Petersplatz mit einem einfa-chen „Guten Abend!“. Er fuhr mit dem Bus zu seiner neuen Wohnung, wollte den Menschen nahe bleiben und entschloss sich daher gegen die prunkvolle päpstliche Residenz und gegen die Abgeschiedenheit. Er ist ein Papst, der den Menschen dienen will, besonders den Armen. Sein Herz ist bei allen Notleidenden, Kranken und Bedürftigen. Er sehnt sich nach einer Kirche, die sich Hände und Füße schmutzig macht, aus sich herausgeht und Jesus bis in die letzten Winkel der Erde. ver-kündet Er bemüht sich um Nähe, setzt sich für Gerechtigkeit ein und appelliert an die Menschheit aufzubrechen und die Liebe Gottes zu bezeugen. Doch woher kommt dieser Elan, diese Einstellung? Um diese Frage zu klären, hat diese Arbeit nicht nur Papst Franziskus zum Thema, sondern auch Ignatius von Loyola, den Ordensgründer der Gesellschaft Jesu. In ihm und in seinem Exerzitienbuch hat der jesuitische Geist sein Fundament, auf das Papst Franziskus aufbaut. In weiterer Folge ist das Ziel dieser Arbeit, das Exerzitienbuch des Ignatius und das Schrei-ben des Papstes „Evangelii gaudium“ vorzustellen und inhaltlich zu vergleichen, um Parallelen zwischen diesen beiden zu verdeutlichen und aufzuzeigen, inwieweit Franziskus vom jesuitischen Geist bzw. von Ignatius von Loyola beeinflusst ist.
Abstract
(Englisch)
In 2013 the successor of Pope Benedikt XVI. was elected. It was a surprise for many people because for the first time in history it was a Jesuit and a Latin American. The decision to choose the name Francis can be seen as a clear symbol to show his religious attitude and the visions he had for his church. His first appearance in the public made clear that he really likes to be very, very close to all people. He was dressed in white and greeted the people with a simple „Good evening!“. He went to his new home by bus, was willing to stay close to other people and decided not to live in isolation in the pontifical magnificent residence. He is a pope who is willing to serve all humans, especially the poor. His heart beats for people in suffering, illness and need. He longs for a church that gets its hands and feet dirty and goes out and proclaims Jesus to the last corners of the earth. He strives for closeness, advocates for justice and appeals to all humans to go out and testify the love of God. But where does this attitude come from? To answer this question this work does not only focus on Pope Francis, but it also deals with Ignatius of Loyola, the founder of the Order of the Society of Jesus. The Jesuit spirit has its foundation in him and his retreat book which ex-tremely influences Pope Francis. Subsequently, the aim of this work is to present the retreat book of Ignatius and the letter of the Pope "Evangelii gaudium" and to compare the content in order to illustrate parallels be-tween the two and to show how far Francis is affected by the spirit of the Jesuits or rather Ignatius.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ignatius von Loyola Exerzitienbuch Papst Franziskus Evangelii Gaudium Verkündigung Kirche
Autor*innen
Tanja Welsch
Haupttitel (Deutsch)
Papst Franziskus
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Jesuit bringt frischen Wind – wie die jesuitische Spiritualität seinen Weg mit der Kirche prägt
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
75 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Pock
Klassifikation
11 Theologie > 11.70 Praktische Theologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15378450
Utheses ID
50318
Studienkennzahl
UA | 066 | 796 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1