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Einsatzgrundlagen des Österreichischen Bundesheeres angesichts „hybrider Bedrohungen“
Lukas Bachmann
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doctor of Philosophy-Doktoratsstudium Interdisciplinary Legal Studies Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Christian M. Piska
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17286.31774.771673-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt jene Kernfragen, die bei zunehmender internationaler Vernetzung und der gesteigerten allgemeinen Bedrohungslage sowie der damit einhergehenden erweiterten Art der Kriegsführung zentral sind. Die derzeitigen Arbeiten über „hybride Bedrohungen“ stellen nicht den Anspruch einer gesamtstaatlichen Analyse- und Lösungsmöglichkeit dar. Auch werden meist nur Beispiele dargestellt, die sich entweder auf staatliche oder auf nicht-staatliche Akteure beziehen. Die systematische Bearbeitung bedarf vorerst der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit und der geschichtlichen Entstehung. Darauf basierend werden Beispiele wie der Ukraine- und der Syrienkonflikt analysiert, um darauf aufbauend den größten gemeinsamen Teiler für die Gefahrenabwehr zu eruieren und darzulegen, wie dieser gesamtstaatlich und aus der Verfassung heraus geschützt wird. Hernach werden Lücken im eigenen gesamtstaatlichen Handeln beurteilt, die es gilt, für eine Begegnung der Bedrohungen zu schließen. Abschließend werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Resilienz und mögliche gesetzliche Maßnahmen gefolgert.
Abstract
(Englisch)
The present master thesis deals with the core issues of “hybrid warfare”. The change of the international networking, the heightened threat, the diversity and interconnectivity of its actors are vulnerable points of today’s states. Most theses tend to describe single problems rather than giving advice for a whole of government approach. The conclusions drawn focus either on state or non-state actors. However, recent conflicts should be considered in terms of both aspects. A systematic approach should include a combination of the historic development and recent probabilities. Based on this, examples - such as the crisis in Syria or the Ukraine - must be analysed in order to offer conclusions for the protection of the own state. The core element of a modern state can be simplified as its sovereignty. In addition, it should be verified if the own government can resist these “hybrid threats” and protect itself as well as its constitution can resist these threats. Finally, it has to be assessed which elements have been proven properly and which ones can be adapted in order to maintain the own state sovereignty.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
hybrid Syria Ukraine austrian constitution
Schlagwörter
(Deutsch)
hybrid Krieg Bundes-Verfassung Wehrverfassung Syrien Ukraine
Autor*innen
Lukas Bachmann
Haupttitel (Deutsch)
Einsatzgrundlagen des Österreichischen Bundesheeres angesichts „hybrider Bedrohungen“
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
$$a V, 190, M Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Andreas Hauer ,
Bernhard Müller
Klassifikation
86 Recht > 86.44 Staatsrecht, Verfassungsrecht: Allgemeines
AC Nummer
AC15610906
Utheses ID
50603
Studienkennzahl
UA | 794 | 242 | 101 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1