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Höhentraining zur Optimierung der Ausdauerleistungsfähigkeit auf Meereshöhe
Anpassung physiologischer Parameter und Kenngrößen der motorischen Leistungsfähigkeit
Alexander Tupy
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Harald Tschan
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21987.72468.283771-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zielsetzung: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von höhentrainingsbedingten Akklimatisationsmechanismen auf physiologische Parameter und Kenngrößen der motorischen Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus. Es gilt festzustellen, ob jene sportspezifische Höhenexposition einen Einfluss auf die Optimierung der Ausdauerleistungsfähigkeit auf Meereshöhe nimmt. Es wurden unterschiedlichste Formen des Höhentrainings herangezogen um die hämatologischen als auch leistungsrelevanten Ergebnisse vergleichend gegenüber zu stellen. Diese systematische Literaturübersicht setzt sich zum Ziel, einen Überblick über den aktuellen Erkenntnisgewinn des Höhentrainings unter trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten zu liefern. Methode: Die elektronische Datenbank „PubMed“ wurde für die Recherche von fachwissenschaftlicher Literatur verwendet. 17 Studien, die den vordefinierten Einschlusskriterien und methodischer Qualitätsüberprüfung entsprachen wurden als relevant eingestuft und zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen. So wurden Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr, die mindestens hohes nationales bis internationales Leistungsniveau in ihren betriebenen Ausdauersportarten aufwiesen, miteinbezogen. Probanden, welche sich vor Beginn der Studie in schlechtem gesundheitlichem Zustand befanden wurden ausgeschlossen. Untrainierte bis gelegentlich trainierende Personen wurden ebenso nicht berücksichtigt. Bei den eingeschlossenen wissenschaftlichen Artikeln handelte es sich ausschließlich um randomisierte kontrollierte Humanstudien. Die Studien wurden zuerst der „Down and Black Checklist“ unterzogen und nachfolgend wurde ein dem „Flow Chart Diagramm“ entsprechend der Prisma Richtlinien erstellt. Conclusio: In der systematischen Überblicksarbeit wurde deutlich, dass verschiedene Formen des Höhentrainings eine positive Einflussnahme auf physiologische Parameter, vor allem hämatologische Prozesse, nehmen können. Zu der Beantwortung der Frage einer möglichen Verbesserung der Ausdauerleistungssteigerung auf Meereshöhe konnte basierend auf der aktuellen Studienlage keine eindeutigen und einheitlichen Antworten gegeben werden. Der Zusammenhang zwischen Adaptation und Verbesserung der Leistungsfähigkeit sollte Anstoß weiterer Untersuchungen sein. Die Anwendung eines intermittierenden Höhentrainings wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit einzelner motorischer Kenngrößen wie Sprintfähigkeit und Kraftwerte auf Meereshöhe aus. Ein hochintensives bis maximal intensives Training in Hypoxie trägt zu einer verstärkten Entwicklung der anaeroben Kapazität bei. Da es nur eine geringe Studienlage zu diesem Thema gibt, sollte auch hier die Forschung vorangetrieben werden.
Abstract
(Englisch)
Aim: This thesis aims to study physiological and performance related adaptations to altitude training. Specifically, this literature review aims to analyze if altitude training results in an improvement of endurance performance at sea level. Various forms of altitude training were analyzed to compare hematological and performance-related results. The purpose of this systematic review is to provide a state-of-the-art-overview of how high altitude training influences hematologic and exercise performance parameters, respectively. Method: A systematic literature review was performed at the electronical database "PubMed". 17 studies were classified as relevant, fulfilling the predefined inclusion criteria and methodological quality verification. The included scientific articles were randomized controlled human trials. Women and men over the age of 18, with at least a high level of national or international performance in their endurance sports, were included. Subjects who were in poor health before starting the study were excluded. Untrained to occasionally exercising individuals were also not included. The studies underwent the „Down and Black Checklist“ - and a „Flow Chart Diagramm“ following Prisma guidelines was established. Conclusio: The systematic review clearly showed that different forms of altitude training positively influence physiological, specifically hematological parameters. However, the current systematic review could not provide any clear indications concerning an increase in endurance performance on sea level. The connection between adaptation and performance improvement requieres further research. The application of an intermittent altitude training has a positive effect on the performance of individual motor characteristics such as sprint capability and force values at sea level. High intensity to maximum intensity training in hypoxia contributes to increased development of anaerobic capacity. Since there is only a limited number of studies on this topic, more research is required.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
altitude training endurance training hematological parameters performance repeated sprint training strength training
Schlagwörter
(Deutsch)
Höhentraining Ausdauertraining hämatologische Parameter Leistung wiederholtes Sprinttraining Krafttraining
Autor*innen
Alexander Tupy
Haupttitel (Deutsch)
Höhentraining zur Optimierung der Ausdauerleistungsfähigkeit auf Meereshöhe
Hauptuntertitel (Deutsch)
Anpassung physiologischer Parameter und Kenngrößen der motorischen Leistungsfähigkeit
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
104 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15611927
Utheses ID
51528
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1