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The concept of human security in United Nations peacekeeping operations
Johanna Thiemann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Margarete Grandner
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25107.17675.498367-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bis in die 1980er Jahre bestand das Sicherheitskonzept in den internationalen Beziehungen hauptsächlich aus den Ideen der territorialen Integrität und der politischen Unabhängigkeit eines Staates. Externe Bedrohungen wurden größtenteils als gewaltsame Angriffe eingestuft und mit militärischen Mitteln bekämpft. Am Ende des Kalten Krieges änderte sich der wissenschaftliche und politische Diskurs. Die Auswirkungen der Globalisierung erweiterten das Spektrum der Bedrohungen und beteiligten Akteure. Die veränderte Sicherheitskultur hindert Staaten daran, humanitäre Krisen selbst in den Griff zu bekommen, was die multinationale Zusammenarbeit immer wichtiger macht. Im Jahr 1994 wurde das Konzept der menschlichen Sicherheit durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen eingeführt, um die traditionelle, staatlich zentrierte Definition von Sicherheit zu überwinden. Der Ansatz enthält eine Formulierung der Verpflichtungen und der obligatorischen Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, um Individuen vor Bedrohungssituationen zu schützen. Bei friedenserhaltenden Einsätzen wird die Fähigkeit zum Schutz der Zivilbevölkerung auf die Probe gestellt. Spiegeln die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft die Verfolgung nationaler Interessen oder das uneingeschränkte Ziel der Durchsetzung individueller Rechte wieder? Inwieweit führte die Arbeit der Vereinten Nationen zu einer konzeptionellen Weiterentwicklung in diesem Bereich? Und inwiefern hat das Konzept der menschlichen Sicherheit zu einem Paradigmenwechsel und zur Weiterentwicklung seiner Sicherheits-mechanismen beigetragen? Was sind Chancen und Herausforderungen für die Umsetzung des Ansatzes in friedenserhaltende Maßnahmen?
Abstract
(Englisch)
Until the 1980s, the concept of security in international relations mainly consisted of the ideas of territorial integrity and political independence of a state. External threats have been classified largely as violent attacks and were fought by military means. At the end of the Cold War, the scientific and political discourse changed. The effects of globalization extended the range of threats and involved actors. The changed security culture prevents states from tackling humanitarian crises on their own, making multinational cooperation more and more important. In 1994, the concept of human security was introduced by the United Nations Development Programme as an attempt to overcome the traditional, state-centred definition of security. The approach does contain a formulation of obligations and the compulsory responsibility of the international community in order to protect individuals from threat situations. In the practice of peacekeeping operations, the ability to protect civilians is put to the test. Do the efforts of the international community reflect the pursuit of national interests or the unattached goal of enforcing individual rights? To what extent has the work of the United Nations contributed to the conceptual advancement in this area of responsibility? In which ways did and does the concept of human security contribute to a paradigm shift and further development of UN security mechanisms? What are opportunities and challenges for the implementation of the approach in peacekeeping interventions?

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Human Security United Nations Peace
Schlagwörter
(Deutsch)
Menschliche Sicherheit Vereinte Nationen Frieden
Autor*innen
Johanna Thiemann
Haupttitel (Englisch)
The concept of human security in United Nations peacekeeping operations
Paralleltitel (Deutsch)
Das Konzept der Menschlichen Sicherheit in den Friedensmissionen der Vereinten Nationen
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
95 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Margarete Grandner
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen ,
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung, Konfliktforschung ,
89 Politologie > 89.79 Internationale Konflikte: Sonstiges
AC Nummer
AC15719364
Utheses ID
53006
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1