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Mind the gAPP-Museum of Stolen Art: reminiscing, collecting and curating missing artworks
Tadeja Znidarko
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Noit Banai
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60042
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25116.09110.252670-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit dem gleichzeitigen Aufkommen von Digitalisierung von Kunstwerken und Kunstdiebstahl liegt der Schwerpunkt dieser Masterarbeit in der Erforschung der Überschneidung dieser polemisierten Clusterfragen. Ich analysiere Phänomene wie Virtualität, Akkumulation und Kuratierung digitaler und digitalisierter Kunstwerke in einer Ära der Hypermoderne, indem ich mich auf das Kunstprojekt Museum of Stolen Art (MOSA), eine Virtual-Reality-App der Multimedia-Künstlerin Ziv Schneider konzentriere. Die MOSA befindet sich irgendwo zwischen Fakt und virtueller Fantasie und beschäftigt sich mit dem unermüdlichen Kampf, den Verlust ihrer wertvollen Artefakte auszugleichen. Die Masterarbeit befasst sich zum einen mit der Frage, welche Art von künstlerischem Ausdruck MOSA ist, zum anderen, zu welchem Zweck MOSA möglicherweise hätte entstehen können und inwieweit es Schneider gelungen ist, ihre Botschaft durch virtuelle kuratorische Praktiken zu vermitteln. MOSA ist das Taschenmuseum für Miniaturen, ein kommentiertes virtuelles Ausstellungserlebnis in Form einer VR-Smartphone-Anwendung, die die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Zuschauer für gestohlene Kunstwerke verändern soll. Schneider wählt Reproduktionen von Kunstwerken aus verschiedenen Online-Archivdatenbanken der gestohlener und verschollener Kunstwerke aus, um den unvermeidlichen Verlust ausgewählter Kunstwerke und damit den symbolischen Wert von Kulturgütern, der durch Diebstahl, Plünderung, Betrug oder strukturelle Phänomene verursacht wird, auszugleichen. Schneider ordnet und präsentiert das ausgewählte immaterielle Material auf kuratierte Weise neu, um den Besuchern von MOSA prothetische Erinnerungen zu vermitteln, in der Hoffnung, dass sie gegen das Verbrechen des Kunstdiebstahls vorgehen, wenn sie mit den fehlenden Kunstwerken online oder offline konfrontiert werden.
Abstract
(Englisch)
With the simultaneous rise of artwork digitalization and art theft, the focus of this master's thesis lies at the intersection of these polemicized cluster issues. Throughout my thesis, I analyze phenomena such as virtuality, storage, and curating digital(ized) artworks in an era of hypermodernity by focusing on an art project, the Museum of Stolen Art (MOSA), a virtual reality application multimedia artist Ziv Schneider. Situated somewhere between fact and virtual fantasy, the MOSA deals with the relentless struggle to compensate for the loss of their valuable artifacts. The thesis deals first with the issue of what type of artistic expression MOSA is, second, for what purpose MOSA possibly could have been created, and, finally, how and to what extent Schneider succeeded in conveying the message MOSA was intended to carry through established curatorial practices. MOSA is the artist’s pocket museum of miniatures, an immersive, narrated, virtual exhibition experience in form of a VR smartphone application aimed at transforming spectators’ perception and awareness of stolen artworks. Schneider selects artwork reproductions from various archiving databases of missing artworks with the intention of compensating for the inevitable loss of chosen artworks and thus the symbolic value of cultural property caused by theft, looting, fraud, or structural phenomena. Schneider rearranges and presents the selected immaterial matter in a highly curated manner to induce prosthetic memories in the visitors of MOSA in hopes of prompting them to take action against the crime of art theft in handling the missing artworks either on- or offline.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
virtual exhibition practices virtual museum cultural heritage imaginary museum digital museum
Schlagwörter
(Deutsch)
Digitales Museum virtuelles Museum Kulturerbe virtuelle Ausstellung
Autor*innen
Tadeja Znidarko
Haupttitel (Englisch)
Mind the gAPP-Museum of Stolen Art: reminiscing, collecting and curating missing artworks
Paralleltitel (Deutsch)
Mind the gAPP-Museum of Stolen Art: Erinnern, Sammeln und Kuratieren der gestohlenen Kunstwerke
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
194 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Noit Banai
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges
AC Nummer
AC15533965
Utheses ID
53056
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1