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Wozu noch reden? - die Veränderung der Alltagskommunikation im Zeitalter des Smartphones
ein Generationenvergleich
Carmen Jahrbacher
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Julia Wippersberg
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25115.15142.367873-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der Weiterentwicklung des Funktelefons zum uns heute bekannten Smartphone hat auch ein Umbruch in der zwischenmenschlichen Kommunikation stattgefunden. Das Smartphone, längst nicht mehr nur ein nützliches Gadget, sondern viel mehr, durch seine umfassenden Funktionen, treuer Begleiter durch den Alltag bringt jedoch auch andere, negative Aspekte mit sich. Speziell die jüngere Generation, die mit diesen Technologien aufwuchs, hat sich rasch das Smartphone zu Eigen gemacht. Selbst bei einem klassischen Gespräch ist der Mikrocomputer immer dabei, neuartige Begriffe wie Phubbing wurden dadurch geprägt. Dieser Begriff beschreibt ein neues Verhaltensmuster, speziell bei der jüngeren Generation, immer auf das Mobiltelefon starren zu müssen, in der Angst man könnte etwas verpassen. Die Offline-Gesprächskultur wird dadurch beeinflusst. Verhaltensforscher sind weitergegangen und haben das Phänomen der Nomophobie entdeckt, ebenjene Angst nicht mit der Umwelt verbunden zu sein, von welcher ein Großteil junger Menschen betroffen seien. Und auch die älteren Generationen greifen den Smartphone-Trend zunehmend auf und erkennen die Vorteile des vernetzten Lebens. Doch es gibt weiterhin wesentliche Unterschiede im Verhalten im Onlinebereich zwischen Alt und Jung. Diese wissenschaftliche Arbeit zielt darauf ab, ebenjene Unterschiede zu erkennen und aufzudecken. Dazu wurde mittels qualitativen Leitfadeninterview jeweils 10 Personen aus junger und alter Generation zum Verhalten mit dem Smartphone und dessen Applikationen befragt. Es ist zu beobachten, dass eine Veränderung des Kommunikationsverhaltens, speziell bei der jüngeren Generation, zu verzeichnen ist. Junge Menschen bevorzugen eine technologisch vermittelte Kommunikationsform, da sie dem Überbringer, als auch dem Empfänger der Nachricht mehr Spielraum für das Beantworten ebenjener ermöglicht und des Weiteren keine Ortsgebundenheit fordert. Es lässt sich sagen, dass besonders junge Menschen bei sich eine Veränderung des Kommunikationsverhaltens sehen. Anrufe werden nämlich zunehmend als invasiv betrachtet und eben junge Menschen versuchen solche Situationen zu vermeiden, was die Hypothesen der Theorie bestätigt. Die ältere Generation nimmt, so die Literatur, im Alltag eine Verlagerung der persönlichen Kommunikation auf die technischen Hilfsmittel stärker war, auch das spiegelt sich im Leitfadeninterview wider.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Smartphones Onlinekommunikation Face-to-Face-Kommunikation
Autor*innen
Carmen Jahrbacher
Haupttitel (Deutsch)
Wozu noch reden? - die Veränderung der Alltagskommunikation im Zeitalter des Smartphones
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Generationenvergleich
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
Getrennte Zählung : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC15545064
Utheses ID
53094
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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