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Die Erfassung des Arbeitsgedächtnisses bei Vorschulkindern
zur Äquivalenz von Tablet- und Papier-Bleistift-Vorgabe
Victoria Wagner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Ursula Kastner-Koller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64138
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22801.93071.477065-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Frage, über welche Fähigkeiten ein Kind verfügen muss, um bereit für die Schule zu sein und diesen normativen Übergang erfolgreich zu bewältigen, beschäftigt die psychologische Forschung schon lang. Neben den mathematischen und schriftsprachlichen Vorläuferfertigkeiten kommt auch dem Arbeitsgedächtnis eine besondere Bedeutung zu. Aufbauend auf diese Forschungsergebnisse wurde in Österreich ein neues Schuleingangsscreening entwickelt, um die Schulfähigkeit eines Kindes im Zuge der Schüler*inneneinschreibung zu überprüfen und einen möglichen Förderbedarf zu identifizieren. Das Screening liegt als Tablet- und als Papier-Bleistift-Version vor. Ein Messwiederholungsdesign wurde gewählt um die Äquivalenz der beiden Vorgabeversionen des Untertests Zahlen nachsprechen zur Erfassung des Arbeitsgedächtnisses zu überprüfen. 50 Vorschulkindern im Alter von 5;3 bis 6;4 Jahren (M= 70 Mo., SD = 4 Mo.) wurden im Rahmen der Schüler*inneneinschreibung 2020 beide Versionen vorgegeben. Die Ergebnisse, die die Vorschulkinder bei der Papier-Bleistift-Vorgabe erzielten, waren signifikant besser als jene, die sie bei der Tablet-Vorgabe erzielten, t(49) = 3.05, p = .004, d = 0.43. Die Untersuchungsergebnisse sprechen gegen eine vollständige Äquivalenz der beiden Vorgabeversionen. Daher müssen die Validierung und die Ermittlung der Cut-Offs zur Identifikation eines Förderbedarfs für beide Vorgabeversionen getrennt erfolgen.
Abstract
(Englisch)
The discussion of which abilitites a child has to possess to be adequately prepared for school has circled in psychological research for a long time. Besides mathematical and written language antecedent skills, working memory plays an important role. Based on the results, a new school entry screening was developed in Austria in order to assess school abilities of a child during school registration and to identify a possible special needs requirement. The screening is available as tablet and paper-pencil-version. To verify the equivalence of both versions of the subtest "repeat numbers" for recording working memory, a repeated measurement design was chosen. 50 pre-school children from the ages 5;3 to 6;4 (M= 70 mo, SD = 4 mo) were presented with both versions.The paper-pencil-task results of the preschoolers were significantly more positive than the tablet-task results (t(49) = 3.05, p = .004, d = 0.43).The research outcome reveals a lack of equivalence among both versions. Therefore, the validation and assessment of cut-offs to identify special needs requirements has to be separated for both tasks.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
school entry diagnostics school readiness /working memory, equivalence paper-pencil vs. tablet
Schlagwörter
(Deutsch)
Schuleingangsdiagnostik Arbeitsgedächtnis Äquivalenzprüfung Papier-Bleistift- vs. Tablet-Vorgabe
Autor*innen
Victoria Wagner
Haupttitel (Deutsch)
Die Erfassung des Arbeitsgedächtnisses bei Vorschulkindern
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Äquivalenz von Tablet- und Papier-Bleistift-Vorgabe
Paralleltitel (Englisch)
The assessment of working memory in preschool children : equivalence of paper-pencil- and tablet-task
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
74 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Kastner-Koller
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik ,
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie ,
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16112294
Utheses ID
56905
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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