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Untersuchungen über die pharmakologischen Wirkungen des neu synthetisierten Kohlensäurederivats STM13.HCl an isolierten Meerschweinchenorganen
Pia Spörer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Christian Studenik
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16111.23730.844811-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, die pharmakologischen Wirkungen des neu synthetisierten Kohlensäurederivats STM13.HCl an isolierten Meerschweinchenorganen zu untersuchen. Es sollte herausgefunden werden, ob die Testsubstanz eine gewebsselektive Wirkung hat und sich somit als potenzieller Arzneistoffkandidat klassifizieren lässt. Dazu wurde STM13.HCl an verschiedenen Präparaten der quergestreiften Herzmuskulatur sowie der glatten Muskulatur getestet. Präparate des rechten Vorhofs (Atrium cordis dextrum) und des Papillarmuskels (Musculus papillaris) dienten der Untersuchung einer potenziell chronotropen und inotropen Wirkung der Testsubstanz. An Präparaten des Lungenarterienstammes (Truncus pulmonalis) und der absteigenden Aorta (Aorta descendens) wurde STM13.HCl auf vasodilatierende Eigenschaften getestet. Zur Untersuchung möglicher spasmolytischer Wirkungen von STM13.HCl wurden Präparate des terminalen Ileums (Ileum terminale) herangezogen. Der Wirkmechanismus von STM13.HCl wurde mithilfe von Nitro-L-Arginin am terminalen Ileum näher untersucht. STM13.HCl wurde nach einem reproduzierbaren Schema in kumulativen Dosen von 3 μl, 7 μl, 20 μl und 70 μl zum jeweiligen Organpräparat im Organbad hinzugegeben, die hervorgerufenen Effekte mit einem angeschlossenen Verstärker amplifiziert und anschließend aufgezeichnet. Die Ergebnisse wurden manuell und statistisch ausgewertet. Durch das Erstellen von Konzentrations-Wirkungs-Kurven konnten die jeweiligen EC50-Werte von STM13.HCl ermittelt werden. Die Versuchsergebnisse zeigten eine signifikante Wirkung von STM13.HCl an allen getesteten Geweben. Die Untersuchungen des Wirkmechanismus ergaben, dass die spasmolytische Wirkung von STM13.HCl am terminalen Ileum trotz Blockade der neuronalen NO-Synthase (nNOS) mit Nitro-L-Arginin bestehen blieb. Da sich in den Versuchen keine Gewebsselektivität von STM13.HCl bestimmen ließ, kann diese Testsubstanz nicht als potenzieller Arzneistoffkandidat eingestuft werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel Rechter Vorhof Aorta Truncus pulmonalis Terminales Ileum Kontraktionsmessung Kohlensäurederivat Meerschweinchen
Autor*innen
Pia Spörer
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchungen über die pharmakologischen Wirkungen des neu synthetisierten Kohlensäurederivats STM13.HCl an isolierten Meerschweinchenorganen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
66 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC16185175
Utheses ID
57156
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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