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To what extent have historical and cultural factors determined the attitudes of Fidesz and the Danish People's Party towards gender roles?
Eileen Mary Waters
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
Betreuer*in
Patrick Müller
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10251.67108.124954-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit vergleicht die Perspektiven von Fidesz und der dänischen Volkspartei in Bezug auf Geschlechterrollen und versucht herauszufinden, warum ihre jeweiligen Perspektiven in dieser Frage so unterschiedlich sind. Es wird argumentiert, dass Fidesz eine sozial konservative Per-spektive auf Geschlechterrollen zeigt, während die dänische Volkspartei eine kulturell konserva-tive und sozial fortschrittliche Perspektive auf Geschlechterrollen zeigt. Auf theoretischer Ebene untersucht diese Arbeit diese Natur des Populismus und nähert sich dem Populismus aus einer ideellen Perspektive. Die Art der Geschlechterrollen wird ebenso untersucht wie der Unterschied zwischen sozialem und kulturellem Konservatismus. Dies sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden, obwohl sie tatsächlich sehr unterschiedlich sind. Als interdisziplinäres Unter-fangen wird diese Arbeit auch die jeweiligen Jahrhundertgeschichten Ungarns und Dänemarks analysieren, wobei der Schwerpunkt auf staatlicher Politik liegt, die die Wahrnehmung von Geschlechterrollen und Frauenrechten allgemein beeinflusst hat. In Ungarn wird der Schwer-punkt auf der fortschrittlichen und dennoch manipulativen Politik der Ungarischen Volksrepub-lik, dem Rückzug zu traditionellen Rollen im letzten Vierteljahrhundert und der Frage liegen, wie Fidesz diese Faktoren zu seinem Vorteil nutzt, um eine ausschließende Form des Populismus in einer innergesellschaftlichen Gesellschaft zu schaffen Niveau zwischen traditionellem Ungarn und liberalen Eliten. In Dänemark wird der Schwerpunkt darauf liegen, wie die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates und die daraus resultierende Ehrfurcht vor Solidarität und Akzeptanz fortschrittlicher Geschlechterrollen eine Art Kollektivgesellschaft geschaffen haben, die der dänischen Volkspartei die Grundlage für die Schaffung eines einheitlichen Begriffs der Men-schen, die eine integrative Form des Populismus bilden, die diese einheitliche „dänische Gesellschaft“ gegen Außenstehende stellt, nämlich Asylsuchende und Migranten. Diese Arbeit versucht, einen Beitrag zur bestehenden Populismusliteratur zu leisten, indem zwei Fallstudien verglichen werden, die nicht oft nebeneinander betrachtet werden. Schließlich wird diese Arbeit eine neuartige Perspektive bieten, in der Populismus und Geschlecht weitaus stärker miteinander verflochten sind als bisher in der vorhandenen Literatur anerkannt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
populism conservatism Denmark Hungary gender roles women's rights
Schlagwörter
(Deutsch)
Populismus Konservatismus Dänemark Ungarn Geschlechterrollen Frauenrechten
Autor*innen
Eileen Mary Waters
Haupttitel (Englisch)
To what extent have historical and cultural factors determined the attitudes of Fidesz and the Danish People's Party towards gender roles?
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
52 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Patrick Müller
Klassifikationen
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.11 Konservativismus
AC Nummer
AC16107399
Utheses ID
57595
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1