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Imageerhebung von Multiple-Choice Tests in Schule und Universität
Akzeptanz und Zumutbarkeit
Marianne Liedlbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30258.12665.466959-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Welchen weitreichenden Einfluss Einstellung und Emotion einer Testperson oder eines Prüfungskandidaten auf einen Test oder ein Prüfungsinstrument haben - insbesondere was deren Validität und Reliabilität betrifft - konnte in der Literatur bereits vielfach gezeigt werden. Diesem Hintergrund wurde in der vorliegenden Studie insofern Rechnung getragen, dass untersucht werden sollte, welches Image dem Aufgabenformat Multiple-Choice im Ausbildungskontext – gemäß der Erhebung seiner Akzeptanz und Zumutbarkeit - anhaftet. Zu diesem Zweck wurde ein eigens konstruierter Fragebogen 183 Gymnasiasten und 153 Studenten vorgegeben. Es konnte gezeigt werden, dass Multiple-Choice sich hinsichtlich Klarheit, Verständlichkeit und auslösender Anstrengung nicht von seinem Pendant, dem freien Antwortformat unterscheidet. Überdies ließ sich ein nur gering ausgeprägter Ärger auf Seiten der Auszubildenden gegenüber zu leichter Antwortmöglichkeiten oder gegenüber der Ratemöglichkeit bei Multiple-Choice erkennen. Demgegenüber wird dem freien Antwortformat ein höheres Potential zugesprochen, einen zutreffenden Eindruck von den Fähigkeiten einer Person vermitteln zu können. Insgesamt kann dem Aufgabenformat Multiple-Choice nun ein weitgehend positives Zeugnis seines Images ausgestellt werden. Jedoch muss den Befunden nach eingeschränkt werden, dass dessen Einsatz im Ausbildungskontext stets wohldosiert und inhaltlich als auch nutzentheoretisch gestützt erfolgen sollte.
Abstract
(Englisch)
In a couple of previous studies the far-reaching influence of attitudes and emotions caused by psychological test-batteries and examinations on their validity and reliability was shown. Considering this background acceptance and reasonableness of the commonly used examination format multiple-choice is subject of empirical assessment in the present work. Therefore, a specially created questionnaire was given to 183 pupils attending upper secondary school and to 153 students from university. Findings showed that reasonableness and acceptance of varied multiple-choice exercises can keep pace with the open-question format, especially regarding their comprehensibility, clearness and caused strain. Furthermore, the examinees aren't annoyed about too easy options and the chance of guessing the correct answer at multiple-choice items. Compared with these results, the open-question format is awarded a distinctively higher degree of quality in measuring a person's ability. Taking all results into account a largely positive evidence of the image of selected multiple-choice types can be given. This seems to indicate that the use of multiple-choice in the context of performance tests accompanied by utilitarian thinking and theoretical consideration to a proportional well-dosed extend gives no cause for concern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Multiple-Choice Akzeptanz Zumutbarkeit
Autor*innen
Marianne Liedlbauer
Haupttitel (Deutsch)
Imageerhebung von Multiple-Choice Tests in Schule und Universität
Hauptuntertitel (Deutsch)
Akzeptanz und Zumutbarkeit
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
91, [ca. 50] S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC07846146
Utheses ID
5945
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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