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Gesundheit als Summum Bonum in einer modernen westlichen Welt
eine Absage an die Freiheit?
Susanne Urwaleck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Ethik für Schule und Beruf
Betreuer*in
Gerhard Donhauser
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11233.75245.855841-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Spannungsfeld zwischen dem hohen Stellenwert der Gesundheit einerseits und der Freiheit des Individuums andrerseits auseinander. Je mehr die Gesundheit in der westlichen Welt, so die These, zum summum bonum erhoben wird, umso mehr wird die Freiheit beschnitten, einen individuellen Lebensentwurf zu leben, der sich diesem Anspruch nicht unterwirft. Es wird nachgezeichnet, dass die Veränderung in der Biopolitik einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet, da sie den Bürger und die Bürgerin dazu heranzieht, zum Unternehmer beziehungsweise zur Unternehmerin des eigenen Selbst zu werden. Der Körper wird immer mehr zu einer Ressource, die über den Erfolg im beruflichen, aber auch im privaten Leben maßgeblich mitbestimmt und daher wird in die Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bis hin zum Human Enhancement viel Zeit und Geld investiert. Die Arbeit schließt mit einer möglichen Antwort auf die Frage, wer daran Interesse hat, die Gesundheit zu Lasten der Freiheit zum höchsten Gut zu erheben und spricht sich gegen Gesundheit als das kollektiv höchste Gut aus.
Abstract
(Englisch)
This paper deals with the tension between the high value of health on the one hand and the freedom of the individual on the other. The more health is elevated to the summum bonum in the western world, the more the freedom to live an individual life plan that does not submit to this claim is curtailed. It is shown that the change in biopolitics makes an essential contribution to this development, since it encourages the citizen to become an entrepreneur of his or her own self. The body is increasingly becoming a resource that plays a major role in determining success in both professional and private life, and therefore a great deal of time and money is being invested in maintaining and increasing physical and mental performance, up to and including human enhancement. The paper concludes with a possible answer to the question of who is interested in elevating health to the highest good at the expense of freedom and argues against health as the collective highest good.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Summum Bonum Health Illness Freedom Biopolitics Norms
Schlagwörter
(Deutsch)
Summum Bonum Gesundheit Krankheit Freiheit Biopolitik Normen
Autor*innen
Susanne Urwaleck
Haupttitel (Deutsch)
Gesundheit als Summum Bonum in einer modernen westlichen Welt
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Absage an die Freiheit?
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
147 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Donhauser
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC16490773
Utheses ID
60860
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1