Detailansicht

Kuniyoshi im Banne der Katzen
eine Analyse des "nishiki-e Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki"
Alexandra Linster
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Sepp Linhart
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7072
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30398.64288.282154-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Titel dieser Arbeit lautet „Kuniyoshi im Bann der Katzen: Kuniyoshis Katzendarstellungen ausgehend von dem nishiki-e Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki.” Der Kern der Arbeit besteht aus der Analyse dieses Werkes von Kuniyoshi. Wie werden die Katzen auf diesem Bild dargestellt und haben sie eine Verbindung zu den einzelnen Stationen des Tōkaidō? Vorher sind noch andere Überlegungen nötig. Wie war Kuniyoshis Beziehung zu den Katzen? In welchen Kunstgenres wurden von Kuniyoshi Katzen dargestellt? Wie stellt er sie dort dar? Färbte Kuniyoshis Katzenliebhaberei auf seine Schüler ab? Wie wurden Katzen in Japan gesehen, gibt es berühmte Sprichwörter, Legenden oder Sagen über Katzen und wie werden sie darin dargestellt? Dazu wird die exemplarische Analyse von Tatoe zukushi no uchi zusätzlich verwendet. Meine These ist, dass die Katzen im Triptychon Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki und die Stationen des Tōkaidō mehr gemeinsam haben als nur das oberflächliche Wortspiel. Kuniyoshis Beziehung zu seinen Katzen war sehr innig, er behandelte sie wie Familienmitglieder. Die Katzen in seinen Bildern sind mit liebevollen Details geschmückt und in jedem Kunstgenre von ihm zu finden: in Schauspieler-Bildern, Bilder von Schönheiten, Fächerbilder, Landschaftsbilder, Kopfkissenbilder, in erotischen Bildern, Spielzeugbildern, Portraits, Skizzen und Karikaturen. Seine Katzenvorliebe wurde auch an seine bekanntesten Schüler Kyōsai, Yoshitoshi, Yoshifuji und Yoshitora weitergegeben, welche alle Katzenbilder herausbrachten. Die Analyse von Tatoe zukushi no uchi hat als Ergebnis, dass alle Sprichwörter, die durch die Katzen abgebildet sind, schlechtes über die Katzen aussagen. Auch in den Legenden und Sagen werden sie vorwiegend als Monster dargestellt. Die Analyse des Triptychons Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki zeigt, dass etwa ¾ der Stationen eine eindeutige Verbindung zwischen Station und Katze aufweist. Die Arbeit zeigt also, dass fast alle Stationen einen Zusammenhang zu ihren jeweiligen Katzendarstellungen haben. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass auch die nicht eindeutig interpretierbaren Katzendarstellungen einen Zusammenhang aufweisen, auch wenn der heute nicht mehr so einfach nachzuvollziehen ist.
Abstract
(Englisch)
The title of this master’s thesis is “Kuniyoshi under the Spell of Cats: Pictures of Cats by Kuniyoshi, Based on the Nishiki-e Sono Mama Jiguchi Miyōkaikō Gojūsan Biki”, in which the analysis of this print is the quintessence. How are the cats represented on this print and do they have a connection to the respective stations of the Tōkaidō? First, other important considerations are necessary. How was Kuniyoshi’s relationship with cats? In which genres did Kuniyoshi paint cats? How did he depict them? Did he pass his love for cats on to his disciples? How were cats seen in Japan, are there famous proverbs, legends or myths concerning cats and how is their image there? To answer this, an exemplary analysis of Tatoe zukushi no uchi is additionally made. My assumption is that the cats represented in the triptych Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki and the stations of the Tōkaidō have more in common then only the word puns. Kuniyoshi’s relation with cats was very dearly, he dealt with them as if they were his own family. The cats on his prints are embellished with many details and are found in every genre he made: prints of actors, beauties, fan-prints, landscapes, pillow pictures, erotic prints, toy pictures, portraits, sketches and caricatures. His love for cats has been transmitted to his most famous disciples Kyōsai, Yoshitoshi, Yoshifuji and Yoshitora, who all issued cat-prints. The analysis of Tatoe zukushi no uchi shows that every single proverb with cats, which is depicted on the prints, has a negative significance for them. In Japanese myths and legends, cats are predominantly shown as monsters. The analyses of the triptych Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki shows, that approximately ¾ of the stations do have a clear connection between the station and the cat. The thesis deduces that almost every station has a link to their cat-depiction. It suggests that also the cat-depictions, which could not be clearly interpreted, do have a connection, even though it might not be easily retraced today.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kuniyoshi Katzen Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki
Autor*innen
Alexandra Linster
Haupttitel (Deutsch)
Kuniyoshi im Banne der Katzen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse des "nishiki-e Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki"
Paralleltitel (Englisch)
Kuniyoshi under the spell of cats ; pictures of cats by Kuniyoshi, based on the "nishiki-e Sono mama jiguchi miyōkaikō gojūsan biki"
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
121 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sepp Linhart
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.80 Japan ,
21 Malerei > 21.99 Sonstige Kunstformen
AC Nummer
AC07985298
Utheses ID
6399
Studienkennzahl
UA | 066 | 843 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1