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Leerstelle Porträt
eine Analyse der Porträthaftigkeit im Experimentalfilm am Beispiel der Filmemacherin Su Friedrich
Kathrin Wojtowicz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Braidt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10208
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29817.98344.371165-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit stellt den Versuch dar das, im stetigen Wandel begriffene, Genre des Porträts auf den Film zu transformieren. Dabei geht es mir weniger darum, Filme ausschließlich als Biopics oder Dokumentationen zu charakterisieren. Ausgehend von einem zielgerichteten, grenzübergreifenden Gattungsbegriff verfolgt die Argumentationslinie viel mehr die metaphorische Erweiterung des Porträtbegriffs in den filmischen Kontext. Die beiden Hauptmerkmale des Porträts – die Sichtbarmachung von Identität und die Repräsentation – bilden das Fundament dieser Überlegungen. Unter ihrer Prämisse werden Untersuchungskategorien erarbeitet, die ausgehend von Porträtmalerei und Porträtfotografie das Werkzeug für die Analyse von Porträthaftigkeit im Film darstellen. Diese Aufschlüsselung der indexikalischen, mimetischen und narrativen Prinzipien des Porträts – sowie eine Untersuchung des Blicks mündet in die Betrachtung einer speziellen Porträtform – der flexiblen Gattung des Selbstporträts, die sich zwischen Autobiografie, Essay und Selbstbildnis verorten lässt. Definitionen von Identitäts-, Repräsentations- und Subjektbegriffen werden der queer-feministischen Theorie entlehnt, um einerseits die Komplexität und Performativität der Termini im sozialen, politischen, kulturellen Kontext zu erfassen und deren signifikante Bedeutung für das Porträthafte sichtbar zu machen. Andererseits soll die Betrachtung von Porträtsubjekten anhand eines nicht-essentialistischen Identitätsbegriffs nachvollziehbar werden. Die Analyse begrenze ich auf den Experimentalfilm, konkret auf die Auswahl einiger genreübergreifenden Arbeiten der Filmemacherin Su Friedrich. Bei den Filmen handelt es sich um sechs Arbeiten, die sich explizit mit Identität(en) und Repräsentation auseinandersetzen, Genregrenzen neu ausloten und keine manifesten Einordnungen zulassen – THE TIES THAT BIND (US, 1984), DAMNED IF YOU DON´T (US, 1989), RULES OF THE ROAD (US, 1993), HIDE AND SEEK (US, 1996), GENTLY DOWN THE STREAM (US, 1980) und SEEING RED (US, 2004).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Portrait feminist filmtheory Su Friedrich
Schlagwörter
(Deutsch)
Porträt Feministische Filmtheorie Su Friedrich
Autor*innen
Kathrin Wojtowicz
Haupttitel (Deutsch)
Leerstelle Porträt
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Porträthaftigkeit im Experimentalfilm am Beispiel der Filmemacherin Su Friedrich
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
119 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Braidt
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC08189289
Utheses ID
9222
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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